Neujahrsempfang 2010

Wenn trotz eisiger Kälte Mädchen fröhlich in luftigen Anzügen auf Pferd und Boden ihre Leistungen zeigen, dann ist es wieder soweit: Der Neujahrsempfang im Reitverein St. Georg

hat begonnen. Eingeladen waren Reiter, Voltigierer, Vereinsmitglieder und jeder, der staunen wollte. Die Feier begann sonntagvormittags und ging bis in die späten Stunden, denn außer einem

abwechslungsreichen Schau-Programm, wurden im warmen Reiterstübchen auch ein

reichhaltiges Frühjahrsbuffet und leckere Getränke geboten. Eröffnet wurde die Feier vom Vorstandsvorsitzenden Wolfram Kuhnen, der einen kleinen Rückblick auf das Vereinsjahr 2009 gab.

Die Programmpunkte waren von den einzelnen Akteuren wochenlang geprobt und wurden trotz Wintertiefs „Daisy“ in der kalten Halle vorgeführt. Darunter war die Voltigierkür der leistungsstärksten Gruppe des Vereins. Die Mädchen führten gemeinsam Übungen auf dem galoppierenden Pferd aus, bei denen vielen schon auf dem Boden schwindelig werden würde.

Ein weiterer Höhepunkt war die Quadrille von der Reitschule Maike Velder.

Die kleineren Vereinsmitglieder zeigten mit einem Tanz und einer abschließenden Menschen-Pyramide ihr Talent.

Die Feier war ein gelungener Abschluss für das Jahr 2009 und ein guter Start ins neue Jahr, für das schon wieder fleißig trainiert wird.

Gesche Hansen


 Abzeichen 2009 

Geschafft! Heute war der Tag auf den wir solange hin trainiert  haben. Die Abnahme der Voltigier- und Longierabzeichen, die Basispässe, ohne die kein Abzeichen geht, die kleinen und großen Hufeisen, jeweils mit der entsprechenden Theorie dazu.

 Sonntagmorgen um 9.30 Uhr im Stall sind schon die ersten da. Freddy und Akki müssen noch Zöpfe bekommen, Flora wurde am Samstag schon von Petra Hasenbein eingeflochten und bei Chameur entschieden wir uns so zu tun als wenn es keine Prüfung gäbe. Also für ihn keine Zöpfe.

Der erste Richter war auch schon da, die Richterin kam dann auch dazu und ich hatte Gelegenheit mit ihnen ein Kaffee zu trinken und noch einige Formalitäten zu besprechen. 

Als erstes sollte die Prüfung für den Basispass durchgeführt werden. Dabei geht es darum das Wissen rund ums Pferd zu prüfen. Ohne den Basispass kann kein weiteres Abzeichen im Pferdesport abgelegt werden.

Wir hatten hierfür 13 Prüflinge, die die Richter dann in 2 Gruppen aufteilten. Dann ging es auf die Stallgasse, Akki , eine Trense und ein Gurt  standen/lagen bereit und es ging los.

Die Richter fragten, fragten  und fragten. Aber die Voltis konnten alle Fragen beantworten und nach ca. einer halben Stunde wurden die Prüflinge entlassen und durften an den  weiteren Abzeichen teilnehmen. Also: BESTANDEN.

Das waren: Nina Ahrens, Julia Daumen, Nadja Hartmann, Sarah Janac, Jenny Janac, Kim Kaltenberg, Paula Keppler, Meike Lehmann, Jasimin London, Marie Schultz, Luisa Sciara, Rachel Wilbertz, Miriam Quodt. Die erste Stufe war geschafft.

In der Halle war man bis dahin nicht untätig. Vanessa und Gesche wollten mit Florabelle die Prüfung für das Longierabzeichen  Kl. III schaffen. Diese Prüfung ist schon sehr anspruchsvoll. Flora musste in eine Aufgabe korrekt longiert werden und die Theorie  in dieser Prüfung ist auch ziemlich ausführlich. Nach einer halben Stunde hieß es auch hier: BESTANDEN.

Dann ging es weiter mit Chameur. Nicht eingeflochten, keine weiße Trense, keine Turnierklamotten drauf, keine weissen Bandagen. Er sollte nicht merken das etwas besonderes bevorstand. Und siehe da, es funktioniert. Jasim London und Franzi von Hoesslin turnten ihre Übungen für das große Hufeisen. Sarah Janac, Nadja Hartmannn, Nina Ahrens und Jenny Janac turnten ihre Übungen für das Voltigierabzeichen Kl. IV und Jana Schmittner für das Voltigierabzeichen Kl. III.

Dann war Frederic mit seinen Voltigierer an der Reihe. Marie Schultz turnte das grosse Hufeisen, Julia Daumen, Rachel Wilbert um Kim Kaltenberg für das Voltigierabzeichen der Kl. IV und Leonie Liebsch für das Voltigierabzeichen Kl. III. Dann gingen alle Voltigierer von Chameur und Frederic zum Richtertisch um ihr theoretisches Wissen prüfen zu lassen.

Alle haben ihre Aufgaben gut gemacht und natürlich :BESTANDEN.

Leonie Liebsch hat hier die Tagesbestnote von 8,5 für ihre Wende nach aussen geholt. Hallo Leo, du hast die Wette gewonnen. Aber auch die anderen Voltigierer waren Spitze!

Aber es ging ohne Pause weiter. Ich longierte schon den Akki ab und Beate hatte unsere Kleinen in Tricots gesteckt und turnte mit ihnen warm. Waren die aufgeregt ! Aber los ging es. Akki lief brav ohne zu buckeln und die kleinen turnten im Galopp je 5 Übungen. Gesche halt den kleinen aufs Pferd und sagte ihnen schon mal vor wenn sie eine Übung vergessen hatten. Danach turnten sie im Schritt noch eine Doppelübung und schon war die Prüfung am Pferd fertig.

Dann kam Vanny mit Florabelle an die Reihe. Die Voltigierer turnten für das Grosse Hufeisen. Hiermussten 7 Übungen im Galopp gezeigt werden und wieder im schritt die Zweiübungen Natascha halt rauf und brauchte gar nichts vorzusagen. Die wussten schon was sie turnen mussten. Dann ging es zusammen mit den kleinen Hufeisen zur Theorie. Aber auch hier konnten die Richter fragen was sie wollen. Die wussten alles. Also auch in diesen beiden Prüfungen: Alle BESTANDEN.

Das waren für das kleine Hufeisen: Victoria Borgwardt, Bianca Dönni, Alina Esser, Ronja Giegerich, Madeleine Jolie Barthels, Marie Humpesch, Antonia Jurzyk und Lara Krupp.

Für das grosse Hufeisen: Leonie Depta, Lea Fassbender, Mara Sophie Haak,  Marie Sophie Kahlen, Paula Keppler, Meike Lehmann, Jasmin London, Marie Schultz, Luisa Sciara, Franzi von Hoesslin.

Dann ging es in die letzte Runde. Die Zeit war schon ein wenig weggelaufen, aber die Richter nahmen sich für jeden ausreichend Zeit. Es wurde noch einmal longiert. Für das Longierabzeichen der Kl.IV  begann als erste Sarah Janac mit Akki, dann folgte Natascha Hasenbein mit Freddy und als letzte wollte Jana Schmittner mit Chameur es wissen. Es wurde jeweils zuerst longiert und dann ging es an den Richtertisch zur Theorie. Alle drei waren ziemlich nervös. Die Pferde eher nicht. Auch hier hiess es nach der Prüfung für alle drei : BESTANDEN.

 Dann wurden noch viele Fotos gemacht, die Pferde versorgt und die Halle blitzschnell aufgeräumt. Die Richter trugen die letzten Wertnoten ein und unterschrieben alle Urkunden.

Dann fanden sich alle Teilnehmer, Eltern, Trainer, Richter und Zuschauer im Kasino zur Urkundenverleihung ein. Das wirklich alle Prüflinge ihre Aufgabe gemeistert hatten, wussten nur wenige. Die Anspannung war entsprechend hoch. Aber es wurde eine Prüfung nach der anderen von Johannes van den Boom vorgelesen und allen gratuliert. Der Jubel und der Applaus war entsprechend hoch und ausgelassen. Ich dankte den Richtern für ihre faire Notengebung und es gab natürlich noch ein kleines Geschenk an sie. Petra Hasenbein dankte  den Trainern für ihre Mühe in der Vorbereitung und Durchführung der Aufgaben. Auch für uns gab es ein kleines Geschenk. Am meisten müssen wir uns, wie immer, bei den Pferden bedanken die den ganzen Tag super schön gelaufen  sind und uns durch ihre Zuverlässigkeit die Durchführung einer solchen Prüfung erst ermöglichen.

Mein Dank gilt auch Meike Velder die uns die Halle für Trainigszwecke freihielt und am Morgen die Halle noch glattzog, damit ein guter Boden die reibungslose Durchführung gewährte. Maria Klasen hat den ganzen Tag die Teilnehmer und alle anderen anwesenden, im Kasino, mit warmen und kalten Getränken und Speisen bewirtet. Auch dafür herzlichen Dank.

Leute: ICH BIN MIT EUCH ZUFRIEDEN  !! 

Christel


  Turniere, Turniere

Nachdem wir es in der 1. Hälfte der Saison nicht geschafft haben Turniere zu besuchen, außer das Junior-Team mit Florabelle ( 3.  der rheinischen Meisterschaft), geht es nach den Sommerferien richtig los.

Aber der Reihe nach: 

Als erstes startet die L-Gruppe mit Chameur in Barlo-Bocholt am 6.09.09.  In der Vorbereitung alles bestens. Die Zeiteinteilung gibt vor das Pflicht und Kür getrennt gezeigt werden müssen. Es geht am Sonntagmorgen schon früh los. Aber es Kirmes in Grevenbroich. Samstags noch Training? Und am Sonntagmorgen um 6.30Uhr im Stall sein ? Also wird Nina (Ahrens) zu Jana in Pflege gegeben. Am Sonntagmorgen sind alle pünktlich da, auch ich. Möhrchen noch ein bisschen fressen lassen, Frisuren  richten und es geht pünktlich los. In Barlo  angekommen müssen wir uns etwas beeilen, die Fahrt war länger als gedacht. Aber, gott sei dank, ist das mit Chameur kein Problem. Auf dem Vorbereitungszirkel ist Chameur wie immer bestens. In der Prüfung weiß er genau wo er mich austricksen kann. Aber es läuft „rund“. Danach ca. 1 Std. Pause. In der Kür versucht Chameur erst mal alle Tricks die auf Lager hat. Aber sie Voltis sind ihm gewachsen und turnen souverän die Kür durch. Vor allem die 3 Kleinen, Nadja, Jenny und Nina, beweisen sich als sehr nervenstark und geben alles. Die Endnte 4.684, hört sich nicht so toll an, aber das muss erst mal geturnt werden. Der 2. Platz haben sie sich redlich verdienst.

Dann am 19./20.0909 ging es nach Kelve-Kellen. Dieses Turnier besuchen wir schon seit Jahren und haben viele, gute Erinnerungen. Am Samstag starteten unsere „Kleinen“. Mit Vanessa und Florabell.  Als ich in den Stall kam hatten Vanny und Natascha schon fast alles fertig. Wir brauchten nur nach die Ausrüstung einzuladen und Flora auf den Hänger zu stellen. Würde sie sich heute ohne Probleme verladen lassen? Jaa, sie ging direkt rein und guckte gar nicht. Das ist, glaube ich, Natascha zu verdanken, Flora liebt sie. In Kleve waren auch schon die Voltis und hatten sich die Halle und die Umgebung angeguckt. Dann lief es ab wie immer, Flora abladen und fertigmachen, den Voltis die letzten Schleifen ins Haar binden. Die Gruppe geht mit Vanessa, Natascha und Flora zum Ablongierplatz und ich wandere zur Meldestelle.  Wer vor dem Start aufgeregter war, die Kinder oder die Eltern, kann ich nicht beurteilen. Schließlich war es der erste Start ! Aber alles ging gut. Flora lief, wie eigentlich immer, in der Prüfung sehr schön. Die Voltis, Vanessa und Natascha gaben ihr bestes. In der Siegerehrung stand dann fest  : sie waren 4. (von 4 Gruppen). Ich fand das vollkommen in Ordnung, denn sie sind noch klein und es war ihr erster Start. Die Eltern waren allerdings etwas enttäuscht. Da war die Erwartungshaltung doch etwas zu hoch gewesen. Aber auch die Eltern müssen erst mal Erfahrung sammeln-

Am Sonntag ging es wieder nach Kleve. Julia Küppers hatte im Juni schon ihr silbernes Voltigierabzeichen auf Frederic bestanden und sollte nun auch für den ersten Turnierstart mit Frederic sorgen. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt. Keiner wusste ja wie Freddy sich auf einem Turnier benimmt. Aufladen, Hänger fahren und für die Prüfung fertig machen war total entspannt. Ablongieren? Kein Problem, die Routine in Person. Dann der Start. Ach ja, Einlaufen müssen wir noch üben, das hatte zuhause leider gar nicht geklappt. Also schickte ich Julia , alleine mit der Peitsche, vor und kam mit Freddy gemütlich nach. Pflicht und Kür waren lief er ohne großartig zu gucken. Julia meinte nachher nur er wäre zwischendurch „etwas holprig“ gewesen. Er hatte an der offenstehenden Hallentür immer mal wieder versucht rauszugucken. Und der Schlußapplaus nervte ihn doch etwas, er wollte gar nicht mehr aufhören zu galoppieren. Die Richterin nannte ihn „ein ausdrucksvolles Pferd mit einer tollen Galoppade“. Das freut einen doch.

Das nächste Wochenende war für unser Junior-Team reserviert. Am Samstag, dem 26.9.09 fuhren wir mit Florabelle nach Siegen. Das war nicht unser Tag. Flora mochte schon gar nicht auf den Hänger. Un als wir nach mehr als 1 ½ stündiger Fahrt an der Reitanlage ankamen versagte die Kupplung meines Wagens. Vielleicht tut sie es wieder wenn der Wagen abgekühlt ist ? Warten wir ab.  Flora war konnte beim fertigmachen nicht einmal stillstehen. Das geht schon auf die Nerven. Das ablongieren ist dann kein Problem und die Prüfung auch nicht. Sie guckt nicht, regt sich nicht auf und macht einfach ihren Job. Anders die Voltis. Was muss ich noch in der Pflicht turnen? Schwungübung oder doch die Fahne? Stehen, Griff wieder anfassen und sich gleich hinsetzen? Einige wussten es nicht so genau. Der rote Faden zog sich dann auch durch die Kür. Note für die Schwierigkeit der Kür: 8,2. Wow. Von der Note für die Ausführug will ich hier nicht sprechen. Decke drüber. Aber welch Überraschung: wir haben den Wettbewerb gewonnen. Das die anderen Gruppen nicht antraten (wahrscheinlich weil sie gesehen hatten das wir an Start waren) dafür können wir ja nichts. Aber das Fiasko ging weiter. Die Kupplung meines Wagens versagte endgültig den Dienst. Der ADAC kam und nach langem telefonieren konnte er meine Wagen auf den LKW laden und den Hänger mit Flora drauf anhängen. Wir waren nach 21.00 Uhr ziemlich geschafft im Stall, weil auch keiner der Voltis Flora alleine lassen wollte. Tolle Einstellung. Den Start der M**-Gruppe am Sonntag mit Frederic sagten wir allerdings ab.

Die L–Gruppe mit Chameur war ein Woche später in Hebbinghausen am Start. Ja, Voltis sind ruhelose Wesen. Wir traffen uns um 5.00 Uhr (ihr habt richtig gelesen) im Stall. Alles wie immer: Pferd fertigmachen, Haare machen …..u.s.w. Das Wetter war ekelhaft und der Weg ins Bergische Land dunkel. Als das Navi in der Einöde sagte ich sollte in 80 m rechts abbiegen hatte ich doch arge Zweifel und fuhr erst mal weiter. Es ging auch anderen Teilnehmer so. Wir drehten alle an der nächsten möglichen Stelle und fanden dann auch das Schild zur Anlage. Die Voltis waren gut drauf. Für Steffi und Gesche war es der letzte Turnierstart. Jana überlegt noch. Wir waren alle hochmotiviert und wollten um einen gute Note kämpfen.

Alle? Ich glaube Chameur hatte da eine andere Idee. Er war in der Vorbereitung so toll gelaufen. Beate meinte sogar, so gut habe sie ihn noch nicht gesehen. Aber in der Prüfung? Er holte alle seine miesen Ideen aus seiner Trickkiste. Er lief praktisch gar nicht. Stand mir fast auf den Füßen, zog mich nach aussen und machte den Voltis das Leben in der Pflicht zum Alptraum. In der Kür lief er dann etwas besser, aber da war das Ding schon gelaufen. Das nehmen auch liebe Richter ganz schön übel. Mit einer Pferde-Wertnote von 2,0 quittierten sie diese Vorstellung. Ich hätte Chameur am liebsten am nächsten Baum angebunden und ihn einfach da gelassen. Das hatten die Mädchen nicht verdiendt. Aber natürlich nahmen wir ihn mit nachhause und in der Woche danach lief er wieder ganz lieb. Er hat wahrscheinlich ein „ weiße Tunierklamotten-Syndrom“. Wir werden in der Wintersaison dran arbeiten.

Letztes Turnierwochende für uns. Am 10.10.09 fand auf dem Nixhof die Kreismeisterschaft der Voltigierer statt und darin eingebunden Prüfungen für Nachwuchsvoltigierer. Da aus der L-Gruppe fast alle in Urlaub waren, konnte nur die Mannschaft mit Vanessa und Florabelle starten. Hier waren auch nur 5 Kinder da. Aber das ging. Sie mussten nicht nur im Galopp die Pflicht und im Schritt die Kür turnen, sondern sie mussten auch noch Tanzen. Die Trainingsstunden waren, gelinde gesagt, unkoordiniert. Aber es machte ihnen Spaß. Sie starteten als erste Gruppe und ich dacht: das sieht ja ganz anders aus als die Tage vorher. Flora lief brav ihre Runden, ging im Schritt schön gleichmäßig vorwärts und sah überhaupt wieder gut aus. Weiß kleidet sie. Nach dem Auslaufen mit Pferd ging die Gruppe direkt wieder in den Prüfungszirkel und tanzte. Was war da über Nacht passiert. Da war Takt und Rhythmus drin. Alle Teile klappten und Vanessa und Natascha schienen ganz zufrieden zu sein.  Dann  die Siegerehrung, es waren, wie in Kleve, wieder 4 Gruppen. Zuerst wurde der 4. Platz aufgerufen, wir waren es nicht. Dann er 3. Und dann der 2. Platz. Wieder nicht wir. Also konnte es nur der 1. Platz sein. Genauso war es. Unsere Kleinen hatten den Wettbewerb gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Es gab außer den Schleifen für alle noch einen schönen Pokal. Der steht jetzt im Kasino. Für die Kiddys gab es Süßigkeiten und für Flora gab es Möhren, Lekkerlis und noch eine tolle Abschwitzdecke.

So ist die Saison doch noch gut zu Ende gegangen und wir freuen uns schon auf die nächste Saison und werden im Winter dafür hart arbeiten.


 4.-5.7.09 Jugendreitturnier des RV St. Georg Grevenbroich e.V.

Bei schönem Sommerwetter veranstaltete der Reiterverein St. Georg Grevenbroich e.V. mit einer Pause von drei Jahren am vergangenen Wochenende sein nunmehr 14. Jugendturnier auf der Reitanlage Gut Heiderhof der Fam. Velder.

Aktive sowie Richter lobten diese Veranstaltung gleichermaßen – so sei die Organisation hervorragend und der Empfang freundlich gewesen. An dieser Stelle möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei der Fam. Klasen bedanken, die den größten Teil der Gastronomie übernommen hat und allen ehrenamtlichen Helfern, die uns an beiden Tagen so motiviert zur Seite gestanden haben!!!!

Dass Voltigierpferde nicht nur im Kreis laufen können, bewies uns Natascha Hasenbein, die Florabelle und Chameur gesattelt hatte. Mit Florabelle siegte sie im Springreiter-WB und holte im darauffolgenden Stil-Springen der Kl. E den zweiten Platz, in der Dressur-Kür der Kl. A siegte sie mit Chameur und kam mit Florabelle auf Rang 5.

Auch Tina Velder aus dem heimischen Verein verzeichnete Erfolge – im Stil-Springen der Kl.A* erritt sie mit ihrem Pferd Lexa den dritten und mit Pipapo den fünften Platz.

Die Reitschüler der Reitschule Maike Velder zeigten, dass man auch auf Schulpferden erfolgreich Turniere reiten kann. So belegten diese in ihren Abteilungen des einfachen Reiterwettbewerbs durchweg die vorderen Plätze. Es siegte beispielsweise Anna-Lena Weichert auf Dyni, Jana Krumbein wurde mit Merlin in dieser Abteilung Zweite. Anna-Lena erritt mit Dyni in der Dressurreiterprfg. der Kl. E auch noch einen hervorragenden dritten Platz.

Bei einer so positiven Bilanz ist man sich einig: das machen wir nächstes Jahr wieder!

Petra


 4.-5.7.09 Jugendreitturnier des RV St. Georg Grevenbroich e.V.

Sind Voltigierpferde auch gute Reitpferde?   N A T Ü R L I C H !!

 Wenn unsere Voltigierpferde nicht gut geritten werden, können sie auch ihre Aufgabe als Voltigierpferd nicht gut machen.

 Also starten sie auch auf Reitturnieren.

 In diesem Fall Florabell und Chameur auf unserem Vereinsturnier. Am Samstag in den Springprüfungen und am Sonntag in den Dressurprüfungen.

Aber der Rehe nach.

 Samstag, den 4.7.09 startet Florabell mit Natascha Hasenbein im „Springreiter-Wettbewerb“. Wie so oft kann Flora in der Vorbereitung nicht still stehen. Aber dann die Glocke zum Start und los geht es. Flora und Natascha gehen es flott an. Nach dem 3. Sprung der Kommentar des Richters: die hebt aber ab! 5., 6., 7 Hindernis keine Stange fällt. Schlusssprung ! Null Fehler. Wertnote, weil es war ein Stilspringen, 7,4.  Endergebniss 1. Platz, goldene Schleife.

Alle Beteiligten gucken schon ganz glücklich.

2. Prüfung direkt im Anschluss das Stilspringen, Klasse E. Die Sprünge sind schon etwas höher und der Parcous, an  und für sich, etwas schwieriger. Und wieder null Fehler und im Endergebnis den 2. Platz.

Alle strahlen, Natascha, Nataschas Mama und Papa und ich natürlich auch. Ein starker Auftritt.

Dann kam die 3, Prüfung „Ride und Push“., das heißt: Natascha reitet Flora möglichst schnell um die Hütchen und wirft möglichst keine dieser fiesen, kleinen Tennisbälle runter und Nataschas Papa, der Horst, rennt möglichst schnell mit einer Schubkarre um die Hütchen und wirft keine dieer kleinen, fiesen Tennisbälle runter. Das war ein prima Team, auch wenn Horst danach doch sehr außer Atem war. Auch diesmal wieder: Platz 2. Welch ein Erfolg für Flora und Natascha.

 Sonntag war der „Dressurtag“. Natascha hatte Flora und Chameur am Start.

In der E-Dressur lief es noch nicht richtig rund. Es gab keine Plazierung. Danach in der A-Dressur musste mindestens die Wertnote 6,0 erreicht werden um die A-Kür, mit Musik, reiten zu dürfen.

Chameur erhielt in der A-Dressur dieWertnote 6,2 und Florabell  die Wertnte 6,4.

Damit hatte Natascha beide Pferde, durch die Qualifikation,  in der A-Kür am Start.

 Nataschas Mama hat mit viel Liebe die Musiken für die beiden Ritte zusammengestellt. Als erstes startet Chameur, als 2. Pferd der Prüfung, zur Musik von James Bond. Schritt, Trab und Galopp, alles schön zur Musik. Einfach perfekt. Die gesamt Wertnote 14,4. Jetzt war zittern angesamt. Flora startet als 5. Pferd. Auch hier war die Musik sehr schön. Aber Flora, und auch Natascha, waren schon etwas entkräftet. Aber alles war bestens.

Dann die Warterei! War noch einer besser als Chameur? N e i n !! Chameur hatte den 1. Platz in dieser Prüfung und Florabell war 5.

Besser kann es nicht laufen. Natascha verdiendt ein großes Lob. Sie ist an beiden Tagen viel, viel geritten und es war verdammt warm. Aber auch unsere Voltigierpferde haben bewiesen dass sie Klasse haben, nicht nur als Voltigierpferde.

Aber auch die anderen gestarteten Reitern des Heidehofes haben ihre Sache sehr gut gemacht und schöne Plazierungen  erritten. Allen Reitern einen herzlichen Glückwunsch und macht weiter so.

Christel


 Rheinische Meisterschaften in der Dressur, im Springen und im Voltigieren

Welch ein Ereignis.  Und wir waren dabei. Genauer gesagt das Junior Team vom Reiterverein St. Georg Grevenbroich. So nennt es sich offiziell. Das sind die sog. U 16 Voltigierer deren Gruppe aus 6 Voltigierer und 1 Ersatzvoltigierer besteht. Alter bis 16, Anforderungen in der Pflicht die etwas erschwerte L-Pflicht und eine 4 Minuten-Kür analog der L-Kür, das Ganze aber auf S-Niveau. Das Team setzt sich zusammen aus: Sophia Schulte, Julia Daumen, Julia Küppers, Miriam Quodt, Rachel Wilbertz, Leonie Liebsch und Kim Kaltenberg. Florabell läuft für die Gruppe.

Es wurde natürlich in der Vorbereitung, nachdem es auf dem Turnier in Essen nicht so gut lief, etwas intensiver trainiert. Am Donnerstag vor dem Turnier stand fest: alles bestens, Pferd läuft und die Voltigierer sind fit.

Freitag holte ich die neuen Tricots ab. Sie sind richtig schön geworden.

Samstag um 10.00 Uhr treffen im Stall. Julia Nesseler hatte sich bereit erklärt Flora die Zöpfe zu richten und die Gruppe zusammen mit Anna Hasselhof zu begleiten. Johanna Dicken kam als erfahrene Friseurin dazu.  Als ich kam waren die schon alle fit und mit ihren Frisuren beschäftigt. Die neuen Tricots wurden begutachtet, denn die hatte , im fertigen Zustand, noch keiner gesehen.

Kurz vor 12.00 Uhr war alles fertig. Flora sauber geputz und für den Transport bereit, die Voltigierer hatten ihre 7 Sachen zusammen, ich meine Unterlagen für die Gruppe in der Tasche. Würde Flora heute ohne zu überlegen in den Hänger gehen? Oder hatte sie neue Ideen? Sie ging in den Hänger, nein sie trabte fast hinein. Aber leider kam sie genauso schnell wieder raus. Das ganze 4  mal. Dann waren wir schneller und der Hänger war zu. Auf dem Turnier , wir mussten sie ein paar mal ab und wieder aufladen, war sie ganz lieb und entspannt. Alles kein Problem.

Auf dem Turnier dann die üblichen Vorbereitungen. Meldestelle, Verfassungsprüfung, Vorbereitung zum 1. Teil der Prüfung, der Pflicht. Hier trugen die Voltis noch die „alten“ blauen Tricots. Voltigierturniere sind immer mit viel Stimmung verbunden. Aber auf der „Rheinischen“ ist das alles noch ein bisschen mehr. Wie würde Flora die Stimmung aufnehmen? Waren die Voltis nervös? Meine Bedenken waren unbegründet. Flora lies die hektische Atmosphäre kalt. Die machen Krach? Was geht mich das an, ich habe hier einen wichtigen Job: also tobt ruhig. Ich bin völlig cool. Es ist toll mit so einem Pferd in die Prüfung einzulaufen. Aber auch die Voltis machten ihre Sache gut. Nach der Pflicht lagen wir an 3. Stelle.

Dann ging es um 18.00 Uhr an die Vorbereitung zum 2. Durchgang, der Kür. Flora war dann nicht ganz so gelassen wie vorher, aber als alle Sachen drauf waren entspannte sie sich wieder. Die Voltis zogen ihre neuen, superschönen, Tricots an und zogen in Richtung Prüfungshalle. Das Turnier war super durchorganisiert und wir konnten uns punktgenau auf unseren Start vorbereiten. Dann der 2. Start. Anna hatte die Voltis vorher toll eingestimmt. Alle waren hochkonzentriert. Und so lief es dann auch. Pferd, Voltigierer, Musik, alles bestens harmonisch abgestimmt.

Die inzwischen eingetroffen Eltern waren begeistert. Für die neuen Tricots bekam ich viele positive Bemerkungen.

Dann das Ergebnis: wir waren 3.

Jetzt mag einer sagen: ja, es sind aber nur 3 Mannschaften gestartet. Stimmt. Aber die Qualifikation um auf der Rheinischen zu starten muss man schon haben. Und wenn da nicht mehr als 3 Gruppen starten ist das zwar schade, aber da kannste nix machen. Das schmälert den Erfolg der Gruppe nicht.

Am Sonntag fuhren wir dann zur sog. Meisterehrung. Vanny war so lieb uns zu begleiten. Das war schon ganz schön feierlich. Wir wurden mit einer, sehr schönen, Schleife für Flora und bronzenen Medaillen geehrt. Es wurden viele Bilder von uns gemacht und am Montag stand ein Artikel über die Erfolge der Voltigierer des Kreisverbandes Neuss in der NGZ.

 Das war ein schöner Erfolg für die Gruppe und auch für den Verein. Ich hoffe das wir im nächsten Jahr außer dem Junior-Team auch Einzelvoltigierer und wenn, wir es schaffen, die 1. Mannschaft am Start haben. Das heißt noch viel Arbeit für alle. Aber was ist schon Training ohne ein Ziel.


Neujahrsempfang 2009

 Das Neue Jahr fängt gut an!

Der Reiterverein St. Georg  Grevenbroich e.V. hat alle Reiter, Voltigierer, Einstaller des Heiderhofes, Bekannte und Freunde des Voltigersportes zu einem Neujahrskaffee ins Reiterstübchen auf dem Heiderhof eingeladen. 

Und viele kamen. Das gemütlich geschmückte Reiterstübchen, das seit Mai 2008 von Maikes Schwiegermutter Maria Klasen geleitet wird, war um ca. 16.00 Uhr gut voll. Doch ehe alle zu Kaffee, Kakao und Kuchen greifen konnten, begrüßte der 1. Vorsitzende Wolfram Kuhnen mit einer gut gelaunten Begrüßungsrede die Gäste. Er ließ es sich nicht nehmen dem gesamten Vorstand seinen Dank für die gute Zusammenarbeit in 2008 auszusprechen und die Damen des Vorstandes mit einem Blumenstrauß zu überraschen.

Da wir schon in der Vorplanung kein großes Schauprogramm geplant hatten, damit sich alle aufs feiern konzentrieren konnten, und die 1. Gruppe im Moment kein Pferd hat, wurde also nur das Holzpferd in die Halle getragen.

Unter der Leitung von Anna Hasselhoff hatten die Voltis eine sehr schöne, harmonische Kür auf dem Holzpferd erarbeitet. Auf die Musik „Prinzessin Lillifee“ zegten sie in einer akrobatischen Kür ihr Können. Die Vorstellung wurde mit viel Applaus bedacht und die kleineren Voltigierer werden beim nächsten Training, sehr wahrscheinlich, Beate und mich zum Schwitzen bringen.

Dann wurden noch 2 Voltigierer aus dem Turniersport verabschiedet.

Isabell Kruchen aus der 1. Mannschaft kann wegen Ihrer Ausbildung nicht mehr am Training teilnehmen. Und Gesche Hansen aus der L-Gruppe hat im Oktober ihr Studium aufgenommen, wird uns zwar als Trainer erhalten bleiben und voltigiert auch 1 x in der Woche weiter, kann das aufwendige Training einer Turniergruppe aber  nicht weiterführen.

Wie immer sind das Tränenreiche Momente.

Wir hatten dann noch das Vergnügen die Senioren des Heiderhofes Hans-Barthel und Lilo Velder begrüßen zu dürfen.  Unser Präsident Rolf Wiswe bedanke sich bei ihnen für die langjährige Unterstützung des Vereins.

Danach bedienten sich dann alle am üppigen Kuchenbuffet. Maria Klasen hatte alle tolle Kuchen selbst gebacken und so blieben keine Wünsche offen.

Selbstverständlich gab es auch das obligatorische Gläschen Sekt.

Um ca. 18.00 Uhr leerte sich das Kasino wieder und alle gingen, hoffentlich, zufrieden nach Hause.

 

Wie wünschen nochmals allen ein gutes, erfolgreiches Jahr 2009 mit vielen vereinsbezogenen Aktivitäten. 

Mit reiterlichem Gruß

Der Vorstand des Reiterverein St. Georg Grevenbroich e.V.

 


 

Sommerfest 2008

 

Am 16.08.2008 fand unser diesjähriges Sommerfest in Neukirchen auf dem Sportplatz statt.

Beginn der Veranstaltung war 15.00 Uhr. Zahlreiche, motivierte Volti´s waren mal wieder dabei, auch Beate entschied für Kurzentschlossene an dem Sponsorenlauf teilnehmen und fand innerhalb von 15 Minuten sogar 8 Sponsoren.

 

Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint, bei strahlendem Sonnenschein konnten um 15.45 Uhr die ersten mit ihren Rädern starten. Von Neukirchen aus führte die Strecke an Rahmrath vorbei, Richtung Evinghoven und über die Felder und den Bahndamm wieder zurück zum Sportplatz. Die Gesamtstrecke betrug 18km und alle sind heil mit ihrem Fahrrädern wieder angekommen. Auch die jüngeren Teilnehmer, wie z.B. Jenny und Marie meisterten die lange Strecke.

 

Innerhalb der Strecke des Sponsorenlaufs gab es 4 Haltepunkte. Am ersten mussten alle Windräder gezählt werden, am zweiten Haltepunkt musste ein Staffellauf absolviert werden (wo Sonja die schnelle war). An der dritten Station stand eine Dose mit Erbsen. Hier musste geschätzt werden wie viele Erbsen sich wohl in dem Glas befinden. Dabei stellte sich heraus: Volti´s können gut turnen und haben Ausdauer, aber im schätzen sind sie wohl nicht so gut.  Die Gruppe die am nächsten an der richtigen Antwort war, vermutete 999 Erbsen in dem Glas. Tatsächlich waren es aber 1734 :-) Naja, die anderen Gruppen lagen noch viel weiter davon weg. An der vierten und letzten Station warteten Vanny und Jojo mit ein paar Fragen rund ums Voltigieren. Dabei wurde z.B. abgefragt wie die 2. Übung im 1. Teil der M**-Pflicht lautet, oder auch welche Pferderassen es gibt und welche Ausrüstungsgegenstände man zum Voltigieren benötigt. Bei dieser Aufgabe war klar, Volti´s können zwar nicht gut schätzen, aber sie sind wahnsinnig kreativ ;-)

 

Wieder am Sportplatz angekommen wurde dann nach Kaffee und Kuchen der Grill angemacht. Es gab leckere Würstchen, Krautsalat und vielen mehr. Mit der Unterstützung von Rolf Jungmann stand dann auch das Zelt ziemlich schnell. Vor der Veranstaltung waren 6 Kinder für die Übernachtung geplant. Für Kurzentschlossene blieben Fabienne und Jenny dann aber auch noch über Nacht.

 

Gegen 22 Uhr waren auch die letzten Eltern auf dem Heimweg und Beate und Vanny unterhielten die Kinder mit "Ich fliege zum Mond", Karaoke und anderen spielen. Es war ein lustiger Abend. Um 23 Uhr wurden dann die Taschenlampen geschnappt und es ging los zu einer Nachtwanderung über den Bahndamm. Plötzlich kamen ein paar Geister aus dem Gebüsch gesprungen und es tummelten sich gruselige Menschen mit Taschenlampen und schwarzen Umhängen auf der Brücke über dem Bahndamm. Aber nein, Volti´s haben keine Angst und die kleinste im Bunde, Jenny hat erst recht keine Angst! Todesmutig ging sie vor und wollte sogar die unheimlichen Gestalten auf der Brücke aufsuchen. Die Geister wurden noch auf eine Apfelschorle und ein paar Kekse eingeladen und um 1 Uhr, nach langem betteln und bitten hat Vanny die Kinder dann dazu bekommen sich langsam auf die Nacht vorzubereiten. Kurz danach kam Johanna aus Neuss wieder und blieb auch über Nacht, zur Unterstützung für Vanny!

 

Nachdem die gefährliche Motte getötet wurde, waren Jenny, Angelina und Nadja die ersten die ins Land der Träume fielen. Das der Eingang des Zeltes die ganze Nacht offen war, störte die 8 mutigen nach der Nachtwanderung auch nicht mehr. Gegen 6 Uhr wurden Vanny und die anderen teilweise wach, schliefen aber dann nochmals ein. Um 8 Uhr bereiteten Vanny, Jojo und Fabienne den Frühstückstisch vor und beseitigen die Spuren des Vorabends. Um Punkt 9 Uhr kam Beate mit leckerem Frühstück. Brötchen, Nutella, Eistee, Tomaten Möhren...

 

Nach der Stärkung wurde das Zelt abgebaut und alle wurden nach und nach abgeholt. Es war ein kleines, aber sehr schönes fest in diesem Jahr und wir sind gespannt was wir an Sponsorengeldern hereinbekommen. Die Sponsorengelder werden unseren Voltigierpferden zugute kommen.

 


 

Jahreshauptversammlung 2008

Am 14.08.2008 um 19.00 Uhr fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung im Kasino auf dem Heiderhof statt.

 

Wir haben uns sehr über die interessierten Eltern der Volti´s gefreut. Leider waren von den Reitern nicht viele anwesend. Der wichtigste Punkt der Versammlung waren die Neuwahlen des Vorstandes. Wie bereits bei der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, wurde im vergangen Jahr nach neuen Vorstandsvorsitzenden gesucht. Dies erwies sich als sehr schwierig, doch es wurden bereitwillige gefunden.

Karl Lotz bedanke sich für die schöne Zeit und verabschiedete sich nach zahlreichen Jahren nun aus zeitlichen Gründen aus dem Vorstand.

Die Neuwahlen verliefen zum größten Teil einstimmig. Wolfram Kuhnen wird uns nun als neuer 1. Vorsitzender begleiten. Sein Ziel ist es, die Reiter und die Voltigierer wieder mehr zusammen zu bringen.

 

Über den Punkt "Aussichten in 2009" muss in einer weiteren Sitzung noch überlegt und beratschlagt werden. Als "Sonstiges" wurde eine Satzungsänderung vorgeschlagen, damit auch Eltern der Minderjährigen Voltigierer und Reiter ein Stimmrecht erhalten, auch weitere Änderungen in der Satzung wurden besprochen.

Der Vorstand besteht nun zum größten Teil aus neuen Gesichtern, die frischen Wind in unseren Reiterverein bringen werden.

 

Wir alle hoffen auf eine erfolgreiche Zukunft und auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Voltigieren und den Reitern in der Zukunft. Wir sind schließlich ein Verein!

Den neuen Vorstand findet ihr unter der Rubrik *Vorstand*


 

Turnier Meerbusch

Das letzte Turnier in dieser Saison fand im Willich-Hardt beim Voltigierzentrum Meerbusch statt.

Als die Zeiteinteilung kam wussten wir: alle die im Rheinland im Galopp aufs Pferd springen können starten auf diesem Turnier. So auch wir.

 

Am Samstagmorgen ging es dann für die AKR`s auch schon früh los. Um 6.00 Uhr füllte sich der Stall mit mehr oder minder müden Voltis und Voltieltern.

Der üblich Ablauf ging los: Akki putzen (Anna-Maria hatte ihn noch am Vorabend geschoren), Kinder frisieren , Sachen in den Bus packen, Akki verladen und los ging es. Auch bei Annes C-Gruppe die ca. 2 Stunden später im Stall war lief es ähnlich ab.

Die AKR`s starteten als 1. Gruppe der Abt. der C-Gruppen um 8.30 Uhr. Akki lies sich wie immer durch nichts aus der Ruhe bringen, Anna Maria hatte den Überblick und die Voltis gaben ihr bestes. Sie erreichten die Wertnote 4,165.

Das es für die AKR`s der letzte Start mit ihrem „Superpony Akki“ war gab es dann am Voltibus für Akki einen großen Korb voller Möhren, Äpfel und sonstiger Leckereien. Akki wusste das natürlich zu schätzen. Ab jetzt läuft für die AKR`s  Anna-Marias Pferd „Elyo.

Akki konnte jetzt schon nach Hause gebracht und Chameur und seine C-Gruppe geholt werden. Die hatten als vorletzte Gruppe der Abteilung ihren Start erst geben 12.00 Uhr. Wir waren alle gespannt wie Chameur nach seiner Turnierpause laufen würde. Bei der Vorbereitung stellten wir dann fest das die Mädels doch lernfähig sind. Nachdem bei der Schauvorführung eine Woche zuvor noch Trense und Schnürchen gefehlt hatten waren diesmal alle Ausrüstungsgegenstände da J. Die Gruppe war auch ziemlich aufgeregt weil man in diesem Jahr leider wenig Erfahrung sammeln konnte. Aber Anne war sicher: „Kinders das Läuft“. Und es lief gut. Chameur lief wie ein Uhrwerk und seine Voltis konnten sich auf ihn verlassen. Für die Gruppe gab es die WN 5,038

In der Siegerehrung belegte dann Chameurs Gruppe Platz 4 in der ersten Abteilung und Akkis-Gruppe Platz 7 in der 2. Abteilung. Glückwunsch und weiter so.

Aber der Tag war ja noch nicht zuende. Elyo ging am Abend noch die Voltigierpferdeprüfung. Das ist eine Prüfung für Nachwuchsvoltipferde wo der Ausbildungsstand und die Eignung als Voltigierpferd überprüft wird.

Elyo war zuerst ein bisschen aufgeregt, sah aber gut. Aus. Das neue Stirnband mit den Glitzersteinchen stand ihm wirklich gut. Auch wenn wir alle Anna-Maria davon erst überzeugen mussten. In die Prüfungshalle ging er ohne Probleme rein und lief seine Prüfung sehr ruhig und gleichmäßig. Er erlaubte sich zwar einen winzigen Buckler, ließ aber die Voltis sehr schön turnen.

Es starteten in dieser Prüfung insgesamt 17 Pferde die dann in 2 Abteilungen gewertet wurden. Elyo belegte in der 1. Abteilung den 4. Platz mit der WN 5,1. Wir denken er ist ein sicheres Pferd für die AKR`s und wünschen der Gruppe mit ihm viel Glück.

 

Sonntagmorgen, 2. Turniertag. Die A-Gruppe und die Einzelvoltigierer bereiteten sich auf den Start vor. Sie mussten nicht ganz so früh im Stall sein.

Aber deutlich vor mir. Meine Frisur ist ja auch nicht so kompliziert J.

Als ich um 8.45 Uhr in den Stall kam war Fil schon fertig und die meisten Voltis schon frisiert. Es stellte sich dann aber heraus das ein Teil der Ausrüstung im Voltibus, der in Evinghoven stand, übernachtet hatte. Also musste ich mit Anna Maria erst noch die fehlenden Peitschen, Schaumstoff, Bandagen und sonstige Teile holen. Ich bin dann nicht besonders gut gelaunt. Das muss im nächsten Jahr besser organisiert werden. Es ging dann, wie immer ca. 20 Minuten zu spät, in Richtung Willich. Um 10.45 Uhr war Verfassungsprüfung. Für Fil natürlich kein Problem, für mich schon eher. Bei einer Verfassungsprüfung für Longenführer wäre ich sicher wegen lauten Hustens durchgefallen. Fil konnte dann noch einmal auf den Hänger und die Voltis machten Picknick auf der Ladefläche meines Lieferwagens. Startzeit war 12.30 Uhr und um 11.30 Uhr ging dann alles sehr routiniert in die Vorbereitung. Anna war inzwischen auch eingetroffen und half mit ihrer netten Art die Voltis zu motivieren.

Nach der Gruppe der JRG I zu starten erfordert ein gewisses Selbstvertrauen. Aber das hatten wir. Unsere Musik lief an und los ging es. Einlaufen, Grußaufstellung, Pflicht und schließlich die Kür. Alles lief schön rund und fühlte sich gut an. Bis ganz zu letz Fil entweder keine Lust mehr hatte oder sich erschrocken hat Vor den letzten Sprung von Leonie und Isa gab er Gas und rannte los. Aber die Zeit war sowieso rum und Fil beschloss dann doch lieber stehen zu bleiben. Das kann passieren und da gibt es keine Diskussion. Wir turnen auf lebenden Pferden und nicht auf einer Maschine. Das da die WN für Ausführung, Gesamteindruck und die Pferdenote in den Keller geht ist klar. Aber trotzdem erzielten wir die WN 6.51 und wurden 6. in der Gesamtwertung.

Um 16.30 Uhr waren die Einzelvoltis am Start. 2 waren zwar nicht mehr ganz so motiviert wie am morgen, aber Anna überzeugte sie das auch Erfahrung ein Gewinn ist. Würde Fil in der Prüfung sicher laufen, ließ er sich ohne Abtrennung auf dem Außenplatz überhaupt ablongieren? Ja er tat beides. Und die Voltis präsentierten sich in hervorragender Form auf einem Schwungvoll gehenden Pferd. Julia turnte sehr sicher und erhielt die WN 7,133,  Leonie brachte mir fast einen Herzinfarkt bei als sie ihr Stehen im Gurt variierte. Sie erhielt die WN 7,017 Johanna wurde in der Kür kreativ und interpretierte ihre Musik einfach mal neu. Sie erhielt die WN 6,784.  Hinter den sehr stark, in Leistung wie in der Anzahl, vertreten Kölner EV belegten sie die Plätze 7, 9 und 13 von insgesamt 19 Startern.

Es war ein schönes Turnier und es waren viele Eltern mit unterwegs, also ein gelungener Saisonabschluss. Wir gegen jetzt ins Wintertraining und im nächsten Jahr geht es wieder mit viel Freude und Energie los.

Also bis dann...........

Christel


Schauvorführung Aachen

auf „Venwegen’s Pferdewelten“


Am Sonntag, den 07.10.2007, wurden die Mädels von Chameur von Dr. Hansen eingeladen, eine Schauvorführung zu veranstalten. Diese Einladung nahmen wir nach so langer Publikums-Abstinenz gerne an.

Als Verstärkung wurden noch Julia N., Julia K. und Leonie L. aus der A mit ins Handgepäck gestopft und los gings.

Vorbereitet wurde bereits alles am Samstag zuvor, weshalb am Sonntag morgen eine recht entspannte Atmosphäre herrschte und wir ausnahmsweise mal pünktlich hätten abfahren können. Da allerdings noch kurzfristig das Hängerzugfahrzeug getauscht wurde und Julia N. noch ihren sonntäglichen Pflichten in der Kirche nachkommen musste, wurde es dann doch nichts mit der pünktlichen Abfahrt. Aber egal, das kennen wir ja schon.

Auf der Fahrt geschah dann leider ein Unglück in Form eines Motordefektes kurz vor dem Ziel, so dass schlussendlich noch einmal das Zugfahrzeug getauscht werden musste und wir mit einer halbstündigen Verspätung am Bestimmungsort ankamen.

Die Laune unter den Voltis und unserem Möhrchen hatte bis dahin glücklicherweise nicht gelitten. So wurde also das Pferd abgeladen, fertig gemacht, doch – oh, Schreck – wo war die Trense? Und wo das Schnürchen? Panik stieg in allen Beteiligten hoch. Beides war auf der Turnierliste abgehakt, aber absolut nicht aufzufinden. Gott – oder vielmehr einer namentlich unbekannten dortigen Einstallerin – sei Dank wurde dann aus einer fremden Trense etwas passendes für unseren „Dickschädel“ Chameur zusammen gebaut. Und als Ersatz für ein Schnürchen musste ein Strick herhalten. Möhrchen ließ alles geduldig zu und war ein Profi wie immer.

Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann mit der 1. Schauvorführung los.

Die Voltis der C-Gruppe zeigten eine Auswahl an Pflichtübungen und die A-Leute stellten verschiedene Einzelküren zur Schau. Möhrchen zeigte sich von seiner besten Seite, so dass sogar Anne der Mund vor Staunen nicht mehr zuging.

Danach war eine 1,5 stündige Pause angesetzt. Dafür wurde Chameur eigens ein Wiesenpaddock zur Verfügung gestellt. Als wir ihn dort hinbrachten, sah man in seinem Gesicht das sprichwörtliche Fragezeichen „Ich bin doch turnierfertig. Warum bringen die mich denn auf eine Wiese?“ Aber unser Möhrchen lässt sich doch so eine schöne Gelegenheit, zu entspannen, nicht entgehen und genoss das schöne Wetter und die Gesellschaft der anderen Pferde um ihn herum sichtlich.

In der 2. Schauvorführung wurden die Aufgaben getauscht: die A-Leute zeigten Teile der A-Pflicht und die C-Gruppe durfte ihre Gruppenkür vor versammelter Mannschaft (sprich dem Publikum) präsentieren. Beides lief bis auf einen kleinen Wackler hervorragend und auch hier bewies Chameur, dass er doch ein ganz tolles Voltigierpferd ist!!!

Nachdem auch die 2. Vorführung so gut gelaufen war, wollten alle noch einmal den Tag entspannt ausklingen lassen. So wurde Chameur noch einmal auf die Wiese gebracht und alle Beteiligten ließen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen – manche sogar besonders gut, nicht wahr, Steffi und Sarah ;-) ?!

Dabei schmiedeten manche von uns auch schon Pläne für die Zukunft. Mal sehen, hoffentlich haben wir den Hof nicht zum letzten Mal gesehen…

Die Heimfahrt verlief bis auf einen kleinen Stau ohne weitere Störungen und alle kamen wieder gut zuhause an.
 


 

Sommerfest 2007

am 15.09.2007 fand unser Sommerfest statt. Da unsere Voltigierabteilung in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, hatten wir allen Grund uns einen schönen  Tag zu machen.

Es musste für unser Fest vieles Organisiert und Eingekauft werden. Die A-Gruppe bastelte ein paar Tage zuvor noch ein schönes Plakat zu diesem Anlass.

Familie Barisch stellte uns für diesen Tag ihren riesen großen Garten zur Verfügung. Es wurden 2 Zelte herbeigeschafft und für Getränke wurde natürlich auch gesorgt. Um 16 Uhr ging es los und der Garten der Familie Barisch füllte sich  recht schnell. Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen saßen, eroberten die Kinder den Garten. Die Volti´s und alle anderen Kinder waren den ganzen Tag beschäftigt, da Barisch´s ein großes Trampolin und eine Schaukel im Garten stehen haben, mit der man fast in den Himmel schaukeln kann :-) Unser Holzpferd war natürlich auch dabei und auch Julia aus der A-Gruppe stellte ihr Holzpferd für diesen Tag zur Verfügung und brachte es sogar eigenhändig mit dem Traktor von Bergheim nach Evinghoven.

140 Teilnehmer genossen den schönen Tag in Evinghoven. Besonders freuten wir alle uns über den Besuch unserer Ehemaligen Voltigierer und Trainer. Für die richtige Stimmung mit der passenden Musik sorgte Horst Hasenbein. Nach einer kurzen Ansprache von Christel und ein paar Worten über den Werdegang der Voltigierabteilung war die Schlange am Buffet lang.

So vergingen die Stunden wie immer viel zu schnell. Gegen 01.30 Uhr kehrte dann auch in Evinghoven wieder ruhe ein.


Gruppentreffen Lobberich

Das Gruppentreffen in Lobberich haben wir hinter und gebracht. Der Sonntag fing ganz entspannt an. Anne hatte Chameur schon am Vortag eingeflochten, Akki wurde am Morgen noch von Julia eingeflochten. Nachdem alle Kinder im Casino die Haare gemacht bekommen hatten, wurden die Sachen eingepackt. Christel hatte sich ein Auto geliehen um die Pferde zu ziehen. Alle Kinder waren in die Auto´s verteilt, es konnte los gehen. Doch halt! Ein Vater fehlte noch und Gaby´s Auto wollte plötzlich einfach nicht mehr anspringen. Nach kleinen Verzögerungen waren dann alle Eltern eingetroffen und auch das Auto ging wieder. Nun konnte es endlich los gehen. Wir lagen noch gut in der Zeit. In Lobberich angekommen, ging Christel zu Meldestelle um uns anzumelden und die Musik für beide Gruppen abzugeben und schon konnten die Pferde fertig gemacht werden. Christel´s Gruppe mit Chameur war als erster von beiden Gruppen dran. Chameur war schon den ganzen Tag super entspannt und lässig. Die Prüfung lief ganz gut. Obwohl wenn die Kinder nicht ihre Musik hatten, sondern eine ganz andere haben sie ihren Start super gemeistert. Direkt danach war Vanny´s Gruppe mit Akki dran. Nach Akki´s bekannten, anfänglichen Buckler lief dort auch alles super.

Kurze Pause für uns um ein paar Fotos von den Gruppen zu schießen und die Pferde wieder auf die Hänger zu bringen. Danach ging es weiter mit dem Spiel "1, 2 oder 3". Mit Christel´s und Vanny´s Hilfe wussten unsere Kinder dann sogar welches Thema Ingelsberg in ihrer Kür hat =)

Direkt im Anschluss an das Spiel ging es weiter am Holzpferd. Ein Volti jeder Schritt-Schritt Gruppe musste Tempo-Mühlen (1 Minute lang so vielen Mühlen wie möglich) turnen. Die Schritt-Galopp Gruppen mussten Tempo- Aufgänge am Holzpferd machen. Für Chameur´s Gruppe ging Nadine an den Start und sprang in 1 Minute 21 mal auf das Holzpferd. Direkt nach war Angelina für Akki´s Gruppe dran. 25 Aufgänge in 1 Minute. Sie hatte die meisten Aufsprünge beim ganzen Wettbewerb geschafft! Man muss dazu sagen, dass Nadine und Angelina die Tempo-Aufgänge beide nicht oft vorher geübt hatten.

Kurz danach ging es auch schon mit der Siegerehrung los. Zuerst wurden die Schritt-Schritt Gruppen platziert. Es blieb für uns noch spannend, denn keiner wusste wo er ungefähr stehen würde. Chameur´s Gruppe belegte den 6. Platz, Akki trug seine Volti´s auf den 1. Platz!

Wieder einmal hat der RV St. Georg Grevenbroich bewiesen:

*Wo wir sind ist oben*
 


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