Neujahrsempfang 2010
Wenn trotz eisiger Kälte Mädchen fröhlich in luftigen Anzügen auf Pferd und Boden ihre Leistungen zeigen, dann ist es wieder soweit: Der Neujahrsempfang im Reitverein St. Georg
hat begonnen. Eingeladen waren Reiter, Voltigierer, Vereinsmitglieder und jeder, der staunen wollte. Die Feier begann sonntagvormittags und ging bis in die späten Stunden, denn außer einem
abwechslungsreichen Schau-Programm, wurden im warmen Reiterstübchen auch ein
reichhaltiges Frühjahrsbuffet und leckere Getränke geboten. Eröffnet wurde die Feier vom Vorstandsvorsitzenden Wolfram Kuhnen, der einen kleinen Rückblick auf das Vereinsjahr 2009 gab.
Die Programmpunkte waren von den einzelnen Akteuren wochenlang geprobt und wurden trotz Wintertiefs „Daisy“ in der kalten Halle vorgeführt. Darunter war die Voltigierkür der leistungsstärksten Gruppe des Vereins. Die Mädchen führten gemeinsam Übungen auf dem galoppierenden Pferd aus, bei denen vielen schon auf dem Boden schwindelig werden würde.
Ein weiterer Höhepunkt war die Quadrille von der Reitschule Maike Velder.
Die kleineren Vereinsmitglieder zeigten mit einem Tanz und einer abschließenden Menschen-Pyramide ihr Talent.
Die Feier war ein gelungener Abschluss für das Jahr 2009 und ein guter Start ins neue Jahr, für das schon wieder fleißig trainiert wird.
Gesche Hansen
Abzeichen 2009
Geschafft!
Heute war der Tag auf den wir solange hin trainiert
haben. Die Abnahme der Voltigier- und Longierabzeichen, die Basispässe,
ohne die kein Abzeichen geht, die kleinen und großen Hufeisen, jeweils mit der
entsprechenden Theorie dazu.
Der erste
Richter war auch schon da, die Richterin kam dann auch dazu und ich hatte
Gelegenheit mit ihnen ein Kaffee zu trinken und noch einige Formalitäten zu
besprechen.
Als erstes
sollte die Prüfung für den Basispass durchgeführt werden. Dabei geht es darum
das Wissen rund ums Pferd zu prüfen. Ohne den Basispass kann kein weiteres
Abzeichen im Pferdesport abgelegt werden.
Wir hatten
hierfür 13 Prüflinge, die die Richter dann in 2 Gruppen aufteilten. Dann ging es
auf die Stallgasse, Akki , eine Trense und ein Gurt
standen/lagen bereit und es ging los.
Die Richter
fragten, fragten und fragten. Aber
die Voltis konnten alle Fragen beantworten und nach ca. einer halben Stunde
wurden die Prüflinge entlassen und durften an den
weiteren Abzeichen teilnehmen. Also: BESTANDEN.
Das waren:
Nina Ahrens, Julia Daumen, Nadja Hartmann, Sarah Janac, Jenny Janac, Kim
Kaltenberg, Paula Keppler, Meike Lehmann, Jasimin London, Marie Schultz, Luisa
Sciara, Rachel Wilbertz, Miriam Quodt. Die erste Stufe war geschafft.
In der
Halle war man bis dahin nicht untätig. Vanessa und Gesche wollten mit Florabelle
die Prüfung für das Longierabzeichen
Kl. III schaffen. Diese Prüfung ist schon sehr anspruchsvoll. Flora musste in
eine Aufgabe korrekt longiert werden und die Theorie
in dieser Prüfung ist auch ziemlich ausführlich. Nach einer halben Stunde
hieß es auch hier: BESTANDEN.
Dann ging
es weiter mit Chameur. Nicht eingeflochten, keine weiße Trense, keine
Turnierklamotten drauf, keine weissen Bandagen. Er sollte nicht merken das etwas
besonderes bevorstand. Und siehe da, es funktioniert. Jasim London und Franzi
von Hoesslin turnten ihre Übungen für das große Hufeisen. Sarah Janac, Nadja
Hartmannn, Nina Ahrens und Jenny Janac turnten ihre Übungen für das
Voltigierabzeichen Kl. IV und Jana Schmittner für das Voltigierabzeichen Kl.
III.
Dann war
Frederic mit seinen Voltigierer an der Reihe. Marie Schultz turnte das grosse
Hufeisen, Julia Daumen, Rachel Wilbert um Kim Kaltenberg für das
Voltigierabzeichen der Kl. IV und Leonie Liebsch für das Voltigierabzeichen Kl.
III. Dann gingen alle Voltigierer von Chameur und Frederic zum Richtertisch um
ihr theoretisches Wissen prüfen zu lassen.
Alle haben
ihre Aufgaben gut gemacht und natürlich :BESTANDEN.
Leonie Liebsch hat hier die Tagesbestnote von 8,5 für ihre Wende nach aussen geholt. Hallo Leo, du hast die Wette gewonnen. Aber auch die anderen Voltigierer waren Spitze!
Aber es
ging ohne Pause weiter. Ich longierte schon den Akki ab und Beate hatte unsere
Kleinen in Tricots gesteckt und turnte mit ihnen warm. Waren die aufgeregt !
Aber los ging es. Akki lief brav ohne zu buckeln und die kleinen turnten im
Galopp je 5 Übungen. Gesche halt den kleinen aufs Pferd und sagte ihnen schon
mal vor wenn sie eine Übung vergessen hatten. Danach turnten sie im Schritt noch
eine Doppelübung und schon war die Prüfung am Pferd fertig.
Dann kam
Vanny mit Florabelle an die Reihe. Die Voltigierer turnten für das Grosse
Hufeisen. Hiermussten 7 Übungen im Galopp gezeigt werden und wieder im schritt
die Zweiübungen Natascha halt rauf und brauchte gar nichts vorzusagen. Die
wussten schon was sie turnen mussten. Dann ging es zusammen mit den kleinen
Hufeisen zur Theorie. Aber auch hier konnten die Richter fragen was sie wollen.
Die wussten alles. Also auch in diesen beiden Prüfungen: Alle BESTANDEN.
Das waren
für das kleine Hufeisen: Victoria Borgwardt, Bianca Dönni, Alina Esser, Ronja
Giegerich, Madeleine Jolie Barthels, Marie Humpesch, Antonia Jurzyk und Lara
Krupp.
Für das
grosse Hufeisen: Leonie Depta, Lea Fassbender, Mara Sophie Haak,
Marie Sophie Kahlen, Paula Keppler, Meike Lehmann, Jasmin London, Marie
Schultz, Luisa Sciara, Franzi von Hoesslin.
Dann ging
es in die letzte Runde. Die Zeit war schon ein wenig weggelaufen, aber die
Richter nahmen sich für jeden ausreichend Zeit. Es wurde noch einmal longiert.
Für das Longierabzeichen der Kl.IV
begann als erste Sarah Janac mit Akki, dann folgte Natascha Hasenbein mit Freddy
und als letzte wollte Jana Schmittner mit Chameur es wissen. Es wurde jeweils
zuerst longiert und dann ging es an den Richtertisch zur Theorie. Alle drei
waren ziemlich nervös. Die Pferde eher nicht. Auch hier hiess es nach der
Prüfung für alle drei : BESTANDEN.
Dann fanden
sich alle Teilnehmer, Eltern, Trainer, Richter und Zuschauer im Kasino zur
Urkundenverleihung ein. Das wirklich alle Prüflinge ihre Aufgabe gemeistert
hatten, wussten nur wenige. Die Anspannung war entsprechend hoch. Aber es wurde
eine Prüfung nach der anderen von Johannes van den Boom vorgelesen und allen
gratuliert. Der Jubel und der Applaus war entsprechend hoch und ausgelassen. Ich
dankte den Richtern für ihre faire Notengebung und es gab natürlich noch ein
kleines Geschenk an sie. Petra Hasenbein dankte
den Trainern für ihre Mühe in der Vorbereitung und Durchführung der
Aufgaben. Auch für uns gab es ein kleines Geschenk. Am meisten müssen wir uns,
wie immer, bei den Pferden bedanken die den ganzen Tag super schön gelaufen
sind und uns durch ihre Zuverlässigkeit die Durchführung einer solchen
Prüfung erst ermöglichen.
Mein Dank
gilt auch Meike Velder die uns die Halle für Trainigszwecke freihielt und am
Morgen die Halle noch glattzog, damit ein guter Boden die reibungslose
Durchführung gewährte. Maria Klasen hat den ganzen Tag die Teilnehmer und alle
anderen anwesenden, im Kasino, mit warmen und kalten Getränken und Speisen
bewirtet. Auch dafür herzlichen Dank.
Leute: ICH
BIN MIT EUCH ZUFRIEDEN !!
Christel
Turniere, Turniere
Nachdem wir
es in der 1. Hälfte der Saison nicht geschafft haben Turniere zu besuchen, außer
das Junior-Team mit Florabelle ( 3. der
rheinischen Meisterschaft), geht es nach den Sommerferien richtig los.
Aber der
Reihe nach:
Als erstes
startet die L-Gruppe mit Chameur in Barlo-Bocholt am 6.09.09.
In der Vorbereitung alles bestens. Die
Zeiteinteilung gibt vor das Pflicht und Kür getrennt gezeigt werden müssen. Es
geht am Sonntagmorgen schon früh los. Aber es Kirmes in Grevenbroich. Samstags
noch Training? Und am Sonntagmorgen um 6.30Uhr im Stall sein ? Also wird Nina
(Ahrens) zu Jana in Pflege gegeben. Am Sonntagmorgen sind alle pünktlich da,
auch ich. Möhrchen noch ein bisschen fressen lassen, Frisuren
richten und es geht pünktlich los. In Barlo
angekommen müssen wir uns etwas beeilen, die Fahrt war länger als
gedacht. Aber, gott sei dank, ist das mit Chameur kein Problem. Auf dem
Vorbereitungszirkel ist Chameur wie immer bestens. In der Prüfung weiß er genau
wo er mich austricksen kann. Aber es läuft „rund“. Danach ca. 1 Std. Pause. In
der Kür versucht Chameur erst mal alle Tricks die auf Lager hat. Aber sie Voltis
sind ihm gewachsen und turnen souverän die Kür durch. Vor allem die 3 Kleinen,
Nadja, Jenny und Nina, beweisen sich als sehr nervenstark und geben alles. Die
Endnte 4.684, hört sich nicht so toll an, aber das muss erst mal geturnt werden.
Der 2. Platz haben sie sich redlich verdienst.
Dann am
19./20.0909 ging es nach Kelve-Kellen. Dieses Turnier besuchen wir schon seit
Jahren und haben viele, gute Erinnerungen. Am Samstag starteten unsere
„Kleinen“. Mit Vanessa und Florabell.
Als ich in den Stall kam hatten Vanny und Natascha schon fast alles
fertig. Wir brauchten nur nach die Ausrüstung einzuladen und Flora auf den
Hänger zu stellen. Würde sie sich heute ohne Probleme verladen lassen? Jaa, sie
ging direkt rein und guckte gar nicht. Das ist, glaube ich, Natascha zu
verdanken, Flora liebt sie. In Kleve waren auch schon die Voltis und hatten sich
die Halle und die Umgebung angeguckt. Dann lief es ab wie immer, Flora abladen
und fertigmachen, den Voltis die letzten Schleifen ins Haar binden. Die Gruppe
geht mit Vanessa, Natascha und Flora zum Ablongierplatz und ich wandere zur
Meldestelle. Wer vor dem Start
aufgeregter war, die Kinder oder die Eltern, kann ich nicht beurteilen.
Schließlich war es der erste Start ! Aber alles ging gut. Flora lief, wie
eigentlich immer, in der Prüfung sehr schön. Die Voltis, Vanessa und Natascha
gaben ihr bestes. In der Siegerehrung stand dann fest
: sie waren 4. (von 4 Gruppen). Ich fand das vollkommen in Ordnung, denn
sie sind noch klein und es war ihr erster Start. Die Eltern waren allerdings
etwas enttäuscht. Da war die Erwartungshaltung doch etwas zu hoch gewesen. Aber
auch die Eltern müssen erst mal Erfahrung sammeln-
Am Sonntag
ging es wieder nach Kleve. Julia Küppers hatte im Juni schon ihr silbernes
Voltigierabzeichen auf Frederic bestanden und sollte nun auch für den ersten
Turnierstart mit Frederic sorgen. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt. Keiner
wusste ja wie Freddy sich auf einem Turnier benimmt. Aufladen, Hänger fahren und
für die Prüfung fertig machen war total entspannt. Ablongieren? Kein Problem,
die Routine in Person. Dann der Start. Ach ja, Einlaufen müssen wir noch üben,
das hatte zuhause leider gar nicht geklappt. Also schickte ich Julia , alleine
mit der Peitsche, vor und kam mit Freddy gemütlich nach. Pflicht und Kür waren
lief er ohne großartig zu gucken. Julia meinte nachher nur er wäre zwischendurch
„etwas holprig“ gewesen. Er hatte an der offenstehenden Hallentür immer mal
wieder versucht rauszugucken. Und der Schlußapplaus nervte ihn doch etwas, er
wollte gar nicht mehr aufhören zu galoppieren. Die Richterin nannte ihn „ein
ausdrucksvolles Pferd mit einer tollen Galoppade“. Das freut einen doch.
Das nächste
Wochenende war für unser Junior-Team reserviert. Am Samstag, dem 26.9.09 fuhren
wir mit Florabelle nach Siegen. Das war nicht unser Tag. Flora mochte schon gar
nicht auf den Hänger. Un als wir nach mehr als 1 ½ stündiger Fahrt an der
Reitanlage ankamen versagte die Kupplung meines Wagens. Vielleicht tut sie es
wieder wenn der Wagen abgekühlt ist ? Warten wir ab.
Flora war konnte beim fertigmachen nicht einmal stillstehen. Das geht
schon auf die Nerven. Das ablongieren ist dann kein Problem und die Prüfung auch
nicht. Sie guckt nicht, regt sich nicht auf und macht einfach ihren Job. Anders
die Voltis. Was muss ich noch in der Pflicht turnen? Schwungübung oder doch die
Fahne? Stehen, Griff wieder anfassen und sich gleich hinsetzen? Einige wussten
es nicht so genau. Der rote Faden zog sich dann auch durch die Kür. Note für die
Schwierigkeit der Kür: 8,2. Wow. Von der Note für die Ausführug will ich hier
nicht sprechen. Decke drüber. Aber welch Überraschung: wir haben den Wettbewerb
gewonnen. Das die anderen Gruppen nicht antraten (wahrscheinlich weil sie
gesehen hatten das wir an Start waren) dafür können wir ja nichts. Aber das
Fiasko ging weiter. Die Kupplung meines Wagens versagte endgültig den Dienst.
Der ADAC kam und nach langem telefonieren konnte er meine Wagen auf den LKW
laden und den Hänger mit Flora drauf anhängen. Wir waren nach 21.00 Uhr ziemlich
geschafft im Stall, weil auch keiner der Voltis Flora alleine lassen wollte.
Tolle Einstellung. Den Start der M**-Gruppe am Sonntag mit Frederic sagten wir
allerdings ab.
Die
L–Gruppe mit Chameur war ein Woche später in Hebbinghausen am Start. Ja, Voltis
sind ruhelose Wesen. Wir traffen uns um 5.00 Uhr (ihr habt richtig gelesen) im
Stall. Alles wie immer: Pferd fertigmachen, Haare machen …..u.s.w. Das Wetter
war ekelhaft und der Weg ins Bergische Land dunkel. Als das Navi in der Einöde
sagte ich sollte in 80 m rechts abbiegen hatte ich doch arge Zweifel und fuhr
erst mal weiter. Es ging auch anderen Teilnehmer so. Wir drehten alle an der
nächsten möglichen Stelle und fanden dann auch das Schild zur Anlage. Die Voltis
waren gut drauf. Für Steffi und Gesche war es der letzte Turnierstart. Jana
überlegt noch. Wir waren alle hochmotiviert und wollten um einen gute Note
kämpfen.
Alle? Ich
glaube Chameur hatte da eine andere Idee. Er war in der Vorbereitung so toll
gelaufen. Beate meinte sogar, so gut habe sie ihn noch nicht gesehen. Aber in
der Prüfung? Er holte alle seine miesen Ideen aus seiner Trickkiste. Er lief
praktisch gar nicht. Stand mir fast auf den Füßen, zog mich nach aussen und
machte den Voltis das Leben in der Pflicht zum Alptraum. In der Kür lief er dann
etwas besser, aber da war das Ding schon gelaufen. Das nehmen auch liebe Richter
ganz schön übel. Mit einer Pferde-Wertnote von 2,0 quittierten sie diese
Vorstellung. Ich hätte Chameur am liebsten am nächsten Baum angebunden und ihn
einfach da gelassen. Das hatten die Mädchen nicht verdiendt. Aber natürlich
nahmen wir ihn mit nachhause und in der Woche danach lief er wieder ganz lieb.
Er hat wahrscheinlich ein „ weiße Tunierklamotten-Syndrom“. Wir werden in der
Wintersaison dran arbeiten.
Letztes
Turnierwochende für uns. Am 10.10.09 fand auf dem Nixhof die Kreismeisterschaft
der Voltigierer statt und darin eingebunden Prüfungen für Nachwuchsvoltigierer.
Da aus der L-Gruppe fast alle in Urlaub waren, konnte nur die Mannschaft mit
Vanessa und Florabelle starten. Hier waren auch nur 5 Kinder da. Aber das ging.
Sie mussten nicht nur im Galopp die Pflicht und im Schritt die Kür turnen,
sondern sie mussten auch noch Tanzen. Die Trainingsstunden waren, gelinde
gesagt, unkoordiniert. Aber es machte ihnen Spaß. Sie starteten als erste Gruppe
und ich dacht: das sieht ja ganz anders aus als die Tage vorher. Flora lief brav
ihre Runden, ging im Schritt schön gleichmäßig vorwärts und sah überhaupt wieder
gut aus. Weiß kleidet sie. Nach dem Auslaufen mit Pferd ging die Gruppe direkt
wieder in den Prüfungszirkel und tanzte. Was war da über Nacht passiert. Da war
Takt und Rhythmus drin. Alle Teile klappten und Vanessa und Natascha schienen
ganz zufrieden zu sein. Dann
die Siegerehrung, es waren, wie in Kleve, wieder 4 Gruppen. Zuerst wurde
der 4. Platz aufgerufen, wir waren es nicht. Dann er 3. Und dann der 2. Platz.
Wieder nicht wir. Also konnte es nur der 1. Platz sein. Genauso war es. Unsere
Kleinen hatten den Wettbewerb gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Es gab außer den
Schleifen für alle noch einen schönen Pokal. Der steht jetzt im Kasino. Für die
Kiddys gab es Süßigkeiten und für Flora gab es Möhren, Lekkerlis und noch eine
tolle Abschwitzdecke.
So ist die
Saison doch noch gut zu Ende gegangen und wir freuen uns schon auf die nächste
Saison und werden im Winter dafür hart arbeiten.
4.-5.7.09 Jugendreitturnier des RV St. Georg
Grevenbroich e.V.
Bei schönem Sommerwetter veranstaltete der Reiterverein St. Georg Grevenbroich e.V. mit einer Pause von drei Jahren am vergangenen Wochenende sein nunmehr 14. Jugendturnier auf der Reitanlage Gut Heiderhof der Fam. Velder.
Aktive sowie Richter lobten diese Veranstaltung gleichermaßen – so sei die Organisation hervorragend und der Empfang freundlich gewesen. An dieser Stelle möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei der Fam. Klasen bedanken, die den größten Teil der Gastronomie übernommen hat und allen ehrenamtlichen Helfern, die uns an beiden Tagen so motiviert zur Seite gestanden haben!!!!
Dass Voltigierpferde nicht nur im Kreis laufen können, bewies uns Natascha Hasenbein, die Florabelle und Chameur gesattelt hatte. Mit Florabelle siegte sie im Springreiter-WB und holte im darauffolgenden Stil-Springen der Kl. E den zweiten Platz, in der Dressur-Kür der Kl. A siegte sie mit Chameur und kam mit Florabelle auf Rang 5.
Auch Tina Velder aus dem heimischen Verein verzeichnete Erfolge – im Stil-Springen der Kl.A* erritt sie mit ihrem Pferd Lexa den dritten und mit Pipapo den fünften Platz.
Die Reitschüler der Reitschule Maike Velder zeigten, dass man auch auf Schulpferden erfolgreich Turniere reiten kann. So belegten diese in ihren Abteilungen des einfachen Reiterwettbewerbs durchweg die vorderen Plätze. Es siegte beispielsweise Anna-Lena Weichert auf Dyni, Jana Krumbein wurde mit Merlin in dieser Abteilung Zweite. Anna-Lena erritt mit Dyni in der Dressurreiterprfg. der Kl. E auch noch einen hervorragenden dritten Platz.
Bei einer so positiven Bilanz ist man sich einig: das machen wir nächstes Jahr wieder!
Petra
Sind
Voltigierpferde auch gute Reitpferde?
Aber der
Rehe nach.
Alle
Beteiligten gucken schon ganz glücklich.
2. Prüfung
direkt im Anschluss das Stilspringen, Klasse E. Die Sprünge sind schon etwas
höher und der Parcous, an und für
sich, etwas schwieriger. Und wieder null Fehler und im Endergebnis den 2. Platz.
Alle
strahlen, Natascha, Nataschas Mama und Papa und ich natürlich auch. Ein starker
Auftritt.
Dann kam
die 3, Prüfung „Ride und Push“., das heißt: Natascha reitet Flora möglichst
schnell um die Hütchen und wirft möglichst keine dieser fiesen, kleinen
Tennisbälle runter und Nataschas Papa, der Horst, rennt möglichst schnell mit
einer Schubkarre um die Hütchen und wirft keine dieer kleinen, fiesen
Tennisbälle runter. Das war ein prima Team, auch wenn Horst danach doch sehr
außer Atem war. Auch diesmal wieder: Platz 2. Welch ein Erfolg für Flora und
Natascha.
In der
E-Dressur lief es noch nicht richtig rund. Es gab keine Plazierung. Danach in
der A-Dressur musste mindestens die Wertnote 6,0 erreicht werden um die A-Kür,
mit Musik, reiten zu dürfen.
Chameur
erhielt in der A-Dressur dieWertnote 6,2 und Florabell
die Wertnte 6,4.
Damit hatte
Natascha beide Pferde, durch die Qualifikation,
in der A-Kür am Start.
Dann die
Warterei! War noch einer besser als Chameur? N e i n !! Chameur hatte den 1.
Platz in dieser Prüfung und Florabell war 5.
Besser kann
es nicht laufen. Natascha verdiendt ein großes Lob. Sie ist an beiden Tagen
viel, viel geritten und es war verdammt warm. Aber auch unsere Voltigierpferde
haben bewiesen dass sie Klasse haben, nicht nur als Voltigierpferde.
Aber auch die anderen gestarteten Reitern des Heidehofes haben ihre Sache sehr gut gemacht und schöne Plazierungen erritten. Allen Reitern einen herzlichen Glückwunsch und macht weiter so.
Christel
Rheinische Meisterschaften in der Dressur, im
Springen und im Voltigieren
Welch ein
Ereignis. Und wir waren dabei.
Genauer gesagt das Junior Team vom Reiterverein St. Georg Grevenbroich. So nennt
es sich offiziell. Das sind die sog. U 16 Voltigierer deren Gruppe aus 6
Voltigierer und 1 Ersatzvoltigierer besteht. Alter bis 16, Anforderungen in der
Pflicht die etwas erschwerte L-Pflicht und eine 4 Minuten-Kür analog der L-Kür,
das Ganze aber auf S-Niveau. Das Team setzt sich zusammen aus: Sophia Schulte,
Julia Daumen, Julia Küppers, Miriam Quodt, Rachel Wilbertz, Leonie Liebsch und
Kim Kaltenberg. Florabell läuft für die Gruppe.
Es wurde
natürlich in der Vorbereitung, nachdem es auf dem Turnier in Essen nicht so gut
lief, etwas intensiver trainiert. Am Donnerstag vor dem Turnier stand fest:
alles bestens, Pferd läuft und die Voltigierer sind fit.
Freitag
holte ich die neuen Tricots ab. Sie sind richtig schön geworden.
Samstag um
10.00 Uhr treffen im Stall. Julia Nesseler hatte sich bereit erklärt Flora die
Zöpfe zu richten und die Gruppe zusammen mit Anna Hasselhof zu begleiten.
Johanna Dicken kam als erfahrene Friseurin dazu.
Als ich kam waren die schon alle fit und mit ihren Frisuren beschäftigt.
Die neuen Tricots wurden begutachtet, denn die hatte , im fertigen Zustand, noch
keiner gesehen.
Kurz vor
12.00 Uhr war alles fertig. Flora sauber geputz und für den Transport bereit,
die Voltigierer hatten ihre 7 Sachen zusammen, ich meine Unterlagen für die
Gruppe in der Tasche. Würde Flora heute ohne zu überlegen in den Hänger gehen?
Oder hatte sie neue Ideen? Sie ging in den Hänger, nein sie trabte fast hinein.
Aber leider kam sie genauso schnell wieder raus. Das ganze 4
mal. Dann waren wir schneller und der
Hänger war zu. Auf dem Turnier , wir mussten sie ein paar mal ab und wieder
aufladen, war sie ganz lieb und entspannt. Alles kein Problem.
Auf dem
Turnier dann die üblichen Vorbereitungen. Meldestelle, Verfassungsprüfung,
Vorbereitung zum 1. Teil der Prüfung, der Pflicht. Hier trugen die Voltis noch
die „alten“ blauen Tricots. Voltigierturniere sind immer mit viel Stimmung
verbunden. Aber auf der „Rheinischen“ ist das alles noch ein bisschen mehr. Wie
würde Flora die Stimmung aufnehmen? Waren die Voltis nervös? Meine Bedenken
waren unbegründet. Flora lies die hektische Atmosphäre kalt. Die machen Krach?
Was geht mich das an, ich habe hier einen wichtigen Job: also tobt ruhig. Ich
bin völlig cool. Es ist toll mit so einem Pferd in die Prüfung einzulaufen. Aber
auch die Voltis machten ihre Sache gut. Nach der Pflicht lagen wir an 3. Stelle.
Dann ging
es um 18.00 Uhr an die Vorbereitung zum 2. Durchgang, der Kür. Flora war dann
nicht ganz so gelassen wie vorher, aber als alle Sachen drauf waren entspannte
sie sich wieder. Die Voltis zogen ihre neuen, superschönen, Tricots an und zogen
in Richtung Prüfungshalle. Das Turnier war super durchorganisiert und wir
konnten uns punktgenau auf unseren Start vorbereiten. Dann der 2. Start. Anna
hatte die Voltis vorher toll eingestimmt. Alle waren hochkonzentriert. Und so
lief es dann auch. Pferd, Voltigierer, Musik, alles bestens harmonisch
abgestimmt.
Die
inzwischen eingetroffen Eltern waren begeistert. Für die neuen Tricots bekam ich
viele positive Bemerkungen.
Dann das
Ergebnis: wir waren 3.
Jetzt mag
einer sagen: ja, es sind aber nur 3 Mannschaften gestartet. Stimmt. Aber die
Qualifikation um auf der Rheinischen zu starten muss man schon haben. Und wenn
da nicht mehr als 3 Gruppen starten ist das zwar schade, aber da kannste nix
machen. Das schmälert den Erfolg der Gruppe nicht.
Am Sonntag
fuhren wir dann zur sog. Meisterehrung. Vanny war so lieb uns zu begleiten. Das
war schon ganz schön feierlich. Wir wurden mit einer, sehr schönen, Schleife für
Flora und bronzenen Medaillen geehrt. Es wurden viele Bilder von uns gemacht und
am Montag stand ein Artikel über die Erfolge der Voltigierer des Kreisverbandes
Neuss in der NGZ.
Der Reiterverein St. Georg Grevenbroich e.V. hat
alle Reiter, Voltigierer, Einstaller des Heiderhofes, Bekannte und Freunde des
Voltigersportes zu einem Neujahrskaffee ins Reiterstübchen auf dem Heiderhof
eingeladen.
Und viele kamen. Das gemütlich geschmückte
Reiterstübchen, das seit Mai 2008 von Maikes Schwiegermutter Maria Klasen
geleitet wird, war um ca. 16.00 Uhr gut voll. Doch ehe alle zu Kaffee, Kakao und
Kuchen greifen konnten, begrüßte der 1. Vorsitzende Wolfram Kuhnen mit einer gut
gelaunten Begrüßungsrede die Gäste. Er ließ es sich nicht nehmen dem gesamten
Vorstand seinen Dank für die gute Zusammenarbeit in 2008 auszusprechen und die
Damen des Vorstandes mit einem Blumenstrauß zu überraschen.
Da wir schon in der Vorplanung kein großes Schauprogramm
geplant hatten, damit sich alle aufs feiern konzentrieren konnten, und die 1.
Gruppe im Moment kein Pferd hat, wurde also nur das Holzpferd in die Halle
getragen.
Unter der Leitung von Anna Hasselhoff hatten die Voltis
eine sehr schöne, harmonische Kür auf dem Holzpferd erarbeitet. Auf die Musik
„Prinzessin Lillifee“ zegten sie in einer akrobatischen Kür ihr Können. Die
Vorstellung wurde mit viel Applaus bedacht und die kleineren Voltigierer werden
beim nächsten Training, sehr wahrscheinlich, Beate und mich zum Schwitzen
bringen.
Dann wurden noch 2 Voltigierer aus dem Turniersport
verabschiedet.
Isabell Kruchen aus der 1. Mannschaft kann wegen Ihrer
Ausbildung nicht mehr am Training teilnehmen. Und Gesche Hansen aus der L-Gruppe
hat im Oktober ihr Studium aufgenommen, wird uns zwar als Trainer erhalten
bleiben und voltigiert auch 1 x in der Woche weiter, kann das aufwendige
Training einer Turniergruppe aber nicht weiterführen.
Wie immer sind das Tränenreiche Momente.
Wir hatten dann noch das Vergnügen die Senioren des
Heiderhofes Hans-Barthel und Lilo Velder begrüßen zu dürfen. Unser
Präsident Rolf Wiswe bedanke sich bei ihnen für die langjährige Unterstützung
des Vereins.
Danach bedienten sich dann alle am üppigen Kuchenbuffet.
Maria Klasen hatte alle tolle Kuchen selbst gebacken und so blieben keine
Wünsche offen.
Selbstverständlich gab es auch das obligatorische
Gläschen Sekt.
Um ca. 18.00 Uhr leerte sich das Kasino wieder und alle
gingen, hoffentlich, zufrieden nach Hause.
Wie wünschen nochmals allen ein gutes, erfolgreiches
Jahr 2009 mit vielen vereinsbezogenen Aktivitäten.
Mit reiterlichem Gruß
Der Vorstand des Reiterverein St. Georg Grevenbroich
e.V.
Sommerfest 2008
Am 16.08.2008 fand unser diesjähriges Sommerfest in Neukirchen auf dem Sportplatz statt.
Beginn der Veranstaltung war 15.00 Uhr. Zahlreiche, motivierte Volti´s waren mal wieder dabei, auch Beate entschied für Kurzentschlossene an dem Sponsorenlauf teilnehmen und fand innerhalb von 15 Minuten sogar 8 Sponsoren.
Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint, bei strahlendem Sonnenschein konnten um 15.45 Uhr die ersten mit ihren Rädern starten. Von Neukirchen aus führte die Strecke an Rahmrath vorbei, Richtung Evinghoven und über die Felder und den Bahndamm wieder zurück zum Sportplatz. Die Gesamtstrecke betrug 18km und alle sind heil mit ihrem Fahrrädern wieder angekommen. Auch die jüngeren Teilnehmer, wie z.B. Jenny und Marie meisterten die lange Strecke.
Innerhalb der Strecke des Sponsorenlaufs gab es 4 Haltepunkte. Am ersten mussten alle Windräder gezählt werden, am zweiten Haltepunkt musste ein Staffellauf absolviert werden (wo Sonja die schnelle war). An der dritten Station stand eine Dose mit Erbsen. Hier musste geschätzt werden wie viele Erbsen sich wohl in dem Glas befinden. Dabei stellte sich heraus: Volti´s können gut turnen und haben Ausdauer, aber im schätzen sind sie wohl nicht so gut. Die Gruppe die am nächsten an der richtigen Antwort war, vermutete 999 Erbsen in dem Glas. Tatsächlich waren es aber 1734 :-) Naja, die anderen Gruppen lagen noch viel weiter davon weg. An der vierten und letzten Station warteten Vanny und Jojo mit ein paar Fragen rund ums Voltigieren. Dabei wurde z.B. abgefragt wie die 2. Übung im 1. Teil der M**-Pflicht lautet, oder auch welche Pferderassen es gibt und welche Ausrüstungsgegenstände man zum Voltigieren benötigt. Bei dieser Aufgabe war klar, Volti´s können zwar nicht gut schätzen, aber sie sind wahnsinnig kreativ ;-)
Wieder am Sportplatz angekommen wurde dann nach Kaffee und Kuchen der Grill angemacht. Es gab leckere Würstchen, Krautsalat und vielen mehr. Mit der Unterstützung von Rolf Jungmann stand dann auch das Zelt ziemlich schnell. Vor der Veranstaltung waren 6 Kinder für die Übernachtung geplant. Für Kurzentschlossene blieben Fabienne und Jenny dann aber auch noch über Nacht.
Gegen 22 Uhr waren auch die letzten Eltern auf dem Heimweg und Beate und Vanny unterhielten die Kinder mit "Ich fliege zum Mond", Karaoke und anderen spielen. Es war ein lustiger Abend. Um 23 Uhr wurden dann die Taschenlampen geschnappt und es ging los zu einer Nachtwanderung über den Bahndamm. Plötzlich kamen ein paar Geister aus dem Gebüsch gesprungen und es tummelten sich gruselige Menschen mit Taschenlampen und schwarzen Umhängen auf der Brücke über dem Bahndamm. Aber nein, Volti´s haben keine Angst und die kleinste im Bunde, Jenny hat erst recht keine Angst! Todesmutig ging sie vor und wollte sogar die unheimlichen Gestalten auf der Brücke aufsuchen. Die Geister wurden noch auf eine Apfelschorle und ein paar Kekse eingeladen und um 1 Uhr, nach langem betteln und bitten hat Vanny die Kinder dann dazu bekommen sich langsam auf die Nacht vorzubereiten. Kurz danach kam Johanna aus Neuss wieder und blieb auch über Nacht, zur Unterstützung für Vanny!
Nachdem die gefährliche Motte getötet wurde, waren Jenny, Angelina und Nadja die ersten die ins Land der Träume fielen. Das der Eingang des Zeltes die ganze Nacht offen war, störte die 8 mutigen nach der Nachtwanderung auch nicht mehr. Gegen 6 Uhr wurden Vanny und die anderen teilweise wach, schliefen aber dann nochmals ein. Um 8 Uhr bereiteten Vanny, Jojo und Fabienne den Frühstückstisch vor und beseitigen die Spuren des Vorabends. Um Punkt 9 Uhr kam Beate mit leckerem Frühstück. Brötchen, Nutella, Eistee, Tomaten Möhren...
Nach der Stärkung wurde das Zelt abgebaut und alle wurden nach und nach abgeholt. Es war ein kleines, aber sehr schönes fest in diesem Jahr und wir sind gespannt was wir an Sponsorengeldern hereinbekommen. Die Sponsorengelder werden unseren Voltigierpferden zugute kommen.
Jahreshauptversammlung 2008
Am 14.08.2008 um 19.00 Uhr fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung im Kasino auf dem Heiderhof statt.
Wir haben uns sehr über die interessierten Eltern der Volti´s gefreut. Leider waren von den Reitern nicht viele anwesend. Der wichtigste Punkt der Versammlung waren die Neuwahlen des Vorstandes. Wie bereits bei der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, wurde im vergangen Jahr nach neuen Vorstandsvorsitzenden gesucht. Dies erwies sich als sehr schwierig, doch es wurden bereitwillige gefunden.
Karl Lotz bedanke sich für die schöne Zeit und verabschiedete sich nach zahlreichen Jahren nun aus zeitlichen Gründen aus dem Vorstand.
Die Neuwahlen verliefen zum größten Teil einstimmig. Wolfram Kuhnen wird uns nun als neuer 1. Vorsitzender begleiten. Sein Ziel ist es, die Reiter und die Voltigierer wieder mehr zusammen zu bringen.
Über den Punkt "Aussichten in 2009" muss in einer weiteren Sitzung noch überlegt und beratschlagt werden. Als "Sonstiges" wurde eine Satzungsänderung vorgeschlagen, damit auch Eltern der Minderjährigen Voltigierer und Reiter ein Stimmrecht erhalten, auch weitere Änderungen in der Satzung wurden besprochen.
Der Vorstand besteht nun zum größten Teil aus neuen Gesichtern, die frischen Wind in unseren Reiterverein bringen werden.
Wir alle hoffen auf eine erfolgreiche Zukunft und auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Voltigieren und den Reitern in der Zukunft. Wir sind schließlich ein Verein!
Den neuen Vorstand findet ihr unter der Rubrik *Vorstand*
Turnier Meerbusch
Das letzte Turnier in dieser Saison fand im Willich-Hardt beim Voltigierzentrum Meerbusch statt.
Als die Zeiteinteilung kam wussten wir: alle die im Rheinland im Galopp aufs Pferd springen können starten auf diesem Turnier. So auch wir.
Am Samstagmorgen ging es dann für die AKR`s auch schon früh los. Um 6.00 Uhr füllte sich der Stall mit mehr oder minder müden Voltis und Voltieltern.
Der üblich Ablauf ging los: Akki putzen (Anna-Maria hatte ihn noch am Vorabend geschoren), Kinder frisieren , Sachen in den Bus packen, Akki verladen und los ging es. Auch bei Annes C-Gruppe die ca. 2 Stunden später im Stall war lief es ähnlich ab.
Die AKR`s starteten als 1. Gruppe der Abt. der C-Gruppen um 8.30 Uhr. Akki lies sich wie immer durch nichts aus der Ruhe bringen, Anna Maria hatte den Überblick und die Voltis gaben ihr bestes. Sie erreichten die Wertnote 4,165.
Das es für die AKR`s der letzte Start mit ihrem „Superpony Akki“ war gab es dann am Voltibus für Akki einen großen Korb voller Möhren, Äpfel und sonstiger Leckereien. Akki wusste das natürlich zu schätzen. Ab jetzt läuft für die AKR`s Anna-Marias Pferd „Elyo.
Akki konnte jetzt schon nach Hause gebracht und Chameur und seine C-Gruppe geholt werden. Die hatten als vorletzte Gruppe der Abteilung ihren Start erst geben 12.00 Uhr. Wir waren alle gespannt wie Chameur nach seiner Turnierpause laufen würde. Bei der Vorbereitung stellten wir dann fest das die Mädels doch lernfähig sind. Nachdem bei der Schauvorführung eine Woche zuvor noch Trense und Schnürchen gefehlt hatten waren diesmal alle Ausrüstungsgegenstände da J. Die Gruppe war auch ziemlich aufgeregt weil man in diesem Jahr leider wenig Erfahrung sammeln konnte. Aber Anne war sicher: „Kinders das Läuft“. Und es lief gut. Chameur lief wie ein Uhrwerk und seine Voltis konnten sich auf ihn verlassen. Für die Gruppe gab es die WN 5,038
In der Siegerehrung belegte dann Chameurs Gruppe Platz 4 in der ersten Abteilung und Akkis-Gruppe Platz 7 in der 2. Abteilung. Glückwunsch und weiter so.
Aber der Tag war ja noch nicht zuende. Elyo ging am Abend noch die Voltigierpferdeprüfung. Das ist eine Prüfung für Nachwuchsvoltipferde wo der Ausbildungsstand und die Eignung als Voltigierpferd überprüft wird.
Elyo war zuerst ein bisschen aufgeregt, sah aber gut. Aus. Das neue Stirnband mit den Glitzersteinchen stand ihm wirklich gut. Auch wenn wir alle Anna-Maria davon erst überzeugen mussten. In die Prüfungshalle ging er ohne Probleme rein und lief seine Prüfung sehr ruhig und gleichmäßig. Er erlaubte sich zwar einen winzigen Buckler, ließ aber die Voltis sehr schön turnen.
Es starteten in dieser Prüfung insgesamt 17 Pferde die dann in 2 Abteilungen gewertet wurden. Elyo belegte in der 1. Abteilung den 4. Platz mit der WN 5,1. Wir denken er ist ein sicheres Pferd für die AKR`s und wünschen der Gruppe mit ihm viel Glück.
Sonntagmorgen, 2. Turniertag. Die A-Gruppe und die Einzelvoltigierer bereiteten sich auf den Start vor. Sie mussten nicht ganz so früh im Stall sein.
Aber deutlich vor mir. Meine Frisur ist ja auch nicht so kompliziert J.
Als ich um 8.45 Uhr in den Stall kam war Fil schon fertig und die meisten Voltis schon frisiert. Es stellte sich dann aber heraus das ein Teil der Ausrüstung im Voltibus, der in Evinghoven stand, übernachtet hatte. Also musste ich mit Anna Maria erst noch die fehlenden Peitschen, Schaumstoff, Bandagen und sonstige Teile holen. Ich bin dann nicht besonders gut gelaunt. Das muss im nächsten Jahr besser organisiert werden. Es ging dann, wie immer ca. 20 Minuten zu spät, in Richtung Willich. Um 10.45 Uhr war Verfassungsprüfung. Für Fil natürlich kein Problem, für mich schon eher. Bei einer Verfassungsprüfung für Longenführer wäre ich sicher wegen lauten Hustens durchgefallen. Fil konnte dann noch einmal auf den Hänger und die Voltis machten Picknick auf der Ladefläche meines Lieferwagens. Startzeit war 12.30 Uhr und um 11.30 Uhr ging dann alles sehr routiniert in die Vorbereitung. Anna war inzwischen auch eingetroffen und half mit ihrer netten Art die Voltis zu motivieren.
Nach der Gruppe der JRG I zu starten erfordert ein gewisses Selbstvertrauen. Aber das hatten wir. Unsere Musik lief an und los ging es. Einlaufen, Grußaufstellung, Pflicht und schließlich die Kür. Alles lief schön rund und fühlte sich gut an. Bis ganz zu letz Fil entweder keine Lust mehr hatte oder sich erschrocken hat Vor den letzten Sprung von Leonie und Isa gab er Gas und rannte los. Aber die Zeit war sowieso rum und Fil beschloss dann doch lieber stehen zu bleiben. Das kann passieren und da gibt es keine Diskussion. Wir turnen auf lebenden Pferden und nicht auf einer Maschine. Das da die WN für Ausführung, Gesamteindruck und die Pferdenote in den Keller geht ist klar. Aber trotzdem erzielten wir die WN 6.51 und wurden 6. in der Gesamtwertung.
Um 16.30 Uhr waren die Einzelvoltis am Start. 2 waren zwar nicht mehr ganz so motiviert wie am morgen, aber Anna überzeugte sie das auch Erfahrung ein Gewinn ist. Würde Fil in der Prüfung sicher laufen, ließ er sich ohne Abtrennung auf dem Außenplatz überhaupt ablongieren? Ja er tat beides. Und die Voltis präsentierten sich in hervorragender Form auf einem Schwungvoll gehenden Pferd. Julia turnte sehr sicher und erhielt die WN 7,133, Leonie brachte mir fast einen Herzinfarkt bei als sie ihr Stehen im Gurt variierte. Sie erhielt die WN 7,017 Johanna wurde in der Kür kreativ und interpretierte ihre Musik einfach mal neu. Sie erhielt die WN 6,784. Hinter den sehr stark, in Leistung wie in der Anzahl, vertreten Kölner EV belegten sie die Plätze 7, 9 und 13 von insgesamt 19 Startern.
Es war ein schönes Turnier und es waren viele Eltern mit unterwegs, also ein gelungener Saisonabschluss. Wir gegen jetzt ins Wintertraining und im nächsten Jahr geht es wieder mit viel Freude und Energie los.
Also bis dann...........
Christel
Schauvorführung Aachen
auf „Venwegen’s
Pferdewelten“
Am Sonntag, den 07.10.2007, wurden die Mädels von Chameur von Dr. Hansen
eingeladen, eine Schauvorführung zu veranstalten. Diese Einladung nahmen wir
nach so langer Publikums-Abstinenz gerne an.
Als Verstärkung wurden noch Julia N., Julia K. und Leonie L. aus der A mit ins
Handgepäck gestopft und los gings.
Vorbereitet wurde bereits alles am Samstag zuvor, weshalb am Sonntag morgen eine
recht entspannte Atmosphäre herrschte und wir ausnahmsweise mal pünktlich hätten
abfahren können. Da allerdings noch kurzfristig das Hängerzugfahrzeug getauscht
wurde und Julia N. noch ihren sonntäglichen Pflichten in der Kirche nachkommen
musste, wurde es dann doch nichts mit der pünktlichen Abfahrt. Aber egal, das
kennen wir ja schon.
Auf der Fahrt geschah dann leider ein Unglück in Form eines Motordefektes kurz
vor dem Ziel, so dass schlussendlich noch einmal das Zugfahrzeug getauscht
werden musste und wir mit einer halbstündigen Verspätung am Bestimmungsort
ankamen.
Die Laune unter den Voltis und unserem Möhrchen hatte bis dahin glücklicherweise
nicht gelitten. So wurde also das Pferd abgeladen, fertig gemacht, doch – oh,
Schreck – wo war die Trense? Und wo das Schnürchen? Panik stieg in allen
Beteiligten hoch. Beides war auf der Turnierliste abgehakt, aber absolut nicht
aufzufinden. Gott – oder vielmehr einer namentlich unbekannten dortigen
Einstallerin – sei Dank wurde dann aus einer fremden Trense etwas passendes für
unseren „Dickschädel“ Chameur zusammen gebaut. Und als Ersatz für ein Schnürchen
musste ein Strick herhalten. Möhrchen ließ alles geduldig zu und war ein Profi
wie immer.
Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann mit der 1. Schauvorführung los.
Die Voltis der C-Gruppe zeigten eine Auswahl an Pflichtübungen und die A-Leute
stellten verschiedene Einzelküren zur Schau. Möhrchen zeigte sich von seiner
besten Seite, so dass sogar Anne der Mund vor Staunen nicht mehr zuging.
Danach war eine 1,5 stündige Pause angesetzt. Dafür wurde Chameur eigens ein
Wiesenpaddock zur Verfügung gestellt. Als wir ihn dort hinbrachten, sah man in
seinem Gesicht das sprichwörtliche Fragezeichen „Ich bin doch turnierfertig.
Warum bringen die mich denn auf eine Wiese?“ Aber unser Möhrchen lässt sich doch
so eine schöne Gelegenheit, zu entspannen, nicht entgehen und genoss das schöne
Wetter und die Gesellschaft der anderen Pferde um ihn herum sichtlich.
In der 2. Schauvorführung wurden die Aufgaben getauscht: die A-Leute zeigten
Teile der A-Pflicht und die C-Gruppe durfte ihre Gruppenkür vor versammelter
Mannschaft (sprich dem Publikum) präsentieren. Beides lief bis auf einen kleinen
Wackler hervorragend und auch hier bewies Chameur, dass er doch ein ganz tolles
Voltigierpferd ist!!!
Nachdem auch die 2. Vorführung so gut gelaufen war, wollten alle noch einmal den
Tag entspannt ausklingen lassen. So wurde Chameur noch einmal auf die Wiese
gebracht und alle Beteiligten ließen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen –
manche sogar besonders gut, nicht wahr, Steffi und Sarah ;-) ?!
Dabei schmiedeten manche von uns auch schon Pläne für die Zukunft. Mal sehen,
hoffentlich haben wir den Hof nicht zum letzten Mal gesehen…
Die Heimfahrt verlief bis auf einen kleinen Stau ohne weitere Störungen und alle
kamen wieder gut zuhause an.
Sommerfest 2007
am 15.09.2007 fand unser Sommerfest statt. Da unsere Voltigierabteilung in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, hatten wir allen Grund uns einen schönen Tag zu machen.
Es musste für unser Fest vieles Organisiert und Eingekauft werden. Die A-Gruppe bastelte ein paar Tage zuvor noch ein schönes Plakat zu diesem Anlass.
Familie Barisch stellte uns für diesen Tag ihren riesen großen Garten zur Verfügung. Es wurden 2 Zelte herbeigeschafft und für Getränke wurde natürlich auch gesorgt. Um 16 Uhr ging es los und der Garten der Familie Barisch füllte sich recht schnell. Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen saßen, eroberten die Kinder den Garten. Die Volti´s und alle anderen Kinder waren den ganzen Tag beschäftigt, da Barisch´s ein großes Trampolin und eine Schaukel im Garten stehen haben, mit der man fast in den Himmel schaukeln kann :-) Unser Holzpferd war natürlich auch dabei und auch Julia aus der A-Gruppe stellte ihr Holzpferd für diesen Tag zur Verfügung und brachte es sogar eigenhändig mit dem Traktor von Bergheim nach Evinghoven.
140 Teilnehmer genossen den schönen Tag in Evinghoven. Besonders freuten wir alle uns über den Besuch unserer Ehemaligen Voltigierer und Trainer. Für die richtige Stimmung mit der passenden Musik sorgte Horst Hasenbein. Nach einer kurzen Ansprache von Christel und ein paar Worten über den Werdegang der Voltigierabteilung war die Schlange am Buffet lang.
So vergingen die Stunden wie immer viel zu schnell. Gegen 01.30 Uhr kehrte dann auch in Evinghoven wieder ruhe ein.
Gruppentreffen Lobberich
Das Gruppentreffen in Lobberich haben
wir hinter und gebracht. Der Sonntag fing ganz entspannt an. Anne hatte Chameur
schon am Vortag eingeflochten, Akki wurde am Morgen noch von Julia
eingeflochten. Nachdem alle Kinder im Casino die Haare gemacht bekommen hatten,
wurden die Sachen eingepackt. Christel hatte sich ein Auto geliehen um die
Pferde zu ziehen. Alle Kinder waren in die Auto´s verteilt, es konnte los gehen.
Doch halt! Ein Vater fehlte noch und Gaby´s Auto wollte plötzlich einfach nicht
mehr anspringen. Nach kleinen Verzögerungen waren dann alle Eltern eingetroffen
und auch das Auto ging wieder. Nun konnte es endlich los gehen. Wir lagen noch
gut in der Zeit. In Lobberich angekommen, ging Christel zu Meldestelle um uns
anzumelden und die Musik für beide Gruppen abzugeben und schon konnten die
Pferde fertig gemacht werden. Christel´s Gruppe mit Chameur war als erster von
beiden Gruppen dran. Chameur war schon den ganzen Tag super entspannt und
lässig. Die Prüfung lief ganz gut. Obwohl wenn die Kinder nicht ihre Musik
hatten, sondern eine ganz andere haben sie ihren Start super gemeistert. Direkt
danach war Vanny´s Gruppe mit Akki dran. Nach Akki´s bekannten, anfänglichen
Buckler lief dort auch alles super.
Kurze Pause für uns um ein paar Fotos von den Gruppen zu schießen und die Pferde
wieder auf die Hänger zu bringen. Danach ging es weiter mit dem Spiel "1, 2 oder
3". Mit Christel´s und Vanny´s Hilfe wussten unsere Kinder dann sogar welches
Thema Ingelsberg in ihrer Kür hat =)
Direkt im Anschluss an das Spiel ging es weiter am Holzpferd. Ein Volti jeder
Schritt-Schritt Gruppe musste Tempo-Mühlen (1 Minute lang so vielen Mühlen wie
möglich) turnen. Die Schritt-Galopp Gruppen mussten Tempo- Aufgänge am Holzpferd
machen. Für Chameur´s Gruppe ging Nadine an den Start und sprang in 1 Minute 21
mal auf das Holzpferd. Direkt nach war Angelina für Akki´s Gruppe dran. 25
Aufgänge in 1 Minute. Sie hatte die meisten Aufsprünge beim ganzen Wettbewerb
geschafft! Man muss dazu sagen, dass Nadine und Angelina die Tempo-Aufgänge
beide nicht oft vorher geübt hatten.
Kurz danach ging es auch schon mit der Siegerehrung los. Zuerst wurden die
Schritt-Schritt Gruppen platziert. Es blieb für uns noch spannend, denn keiner
wusste wo er ungefähr stehen würde. Chameur´s Gruppe belegte den 6. Platz, Akki
trug seine Volti´s auf den 1. Platz!
Wieder einmal hat der RV St. Georg Grevenbroich bewiesen:
*Wo wir sind ist oben*